Der Naturwissenschaftler Carl von Linne (1707-1778) fertigte als erster eine Blumenuhr an. Er entdeckte bei seinen Pflanzenbeobachtungen, das fast alle Pflanzen zu gewissen Tageszeiten blühen und andere Pflanzen ihre Blüten wieder schlossen. So fertigte er die erste Blumenuhr.

So eine Blumenuhr kann man ganz leicht selber im Garten anpflanzen. Vorausgesetzt der Platz ist dafür da, aber man kann auch eine Miniatur-Blumenuhr anpflanzen. Den Durchmesser der Blumenuhr muss jeder selbst errechnen, wie ihm Platz in seinem Garten zur Verfügung steht.

Man zeichnet eine „Torte mit Stücken“ auf die Erde. Diese „Torte“ muss wie eine Uhr 12 Felder haben. Die einzelnen Beete können getrennt werden, indem man schöne Feldsteine auslegt oder kleine Buchsbäume pflanzt.

 

Ein Beispiel für die Aufteilung der Beete

Ein Beispiel für die Aufteilung der Beete

Die Bepflanzung der Beetfelder richtet sich nun nach den Uhrzeiten. Man kann nun zusehen, wie sich die Blüten der Pflanzen nach den jeweiligen Uhrzeiten öffnen oder schliessen. Natürlich funktioniert so eine Blumenuhr nicht exakt nach der geschlagenen Stunde. Es hängt auch viel vom Wetter und der Umwelt ab ;).

1 Uhr/13 Uhr = Ringelblume/Sprossende Felsennelke

2 Uhr/14 Uhr = Kleines Habichtskraut/Acker-Gauchheil

3 Uhr/15 Uhr = Wegwarte/Löwenzahn

4 Uhr/16 Uhr = Astlose Graslilie/Rotes Habichtskraut

5 Uhr/17 Uhr = Wunderblume/Waldsauerklee

6 Uhr/18 Uhr = Seerose/ Nachtkerze

7 Uhr/19 Uhr= Roter Pippau/ Seerose

8 Uhr/20 Uhr= Astlose Graslilie/Johanniskraut

9 Uhr/21 Uhr= Acker-Gauchheil/Tausendgüldenkraut

10 Uhr/22 Uhr= Karthäuser-Nelke/Ringelblume

11 Uhr/23 Uhr= Eiskraut/Schuppenmiere

12 Uhr/24 Uhr= Tigerlilie/Gänsedistel

Experimentieren ist angesagt und wenn man sich ein bisschen mit den Pflanzen auskennt, kann man auch andere Blumen in die Blumenuhr pflanzen.


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2 Gedanken zu „Eine Blumenuhr selber machen

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