Heute möchte ich über einen Pilz was schreiben, wo sich die Wissenschaft nicht einig ist ob Tier oder Pflanze oder doch beides. Es ist die Hexenbutter ( Fuligo septica) oder auch die Gelbe Lohblüte. Ich habe die Hexenbutter in unseren zahlreichen Expeditionen quer durch Wälder per Zufall auf einen Baumstumpf gefunden und war gleich fasziniert von ihr.

hexenbutter baumstumpf

Hexenbutter auf einen Baumstumpf

In Japan machte man Forschung mit der Hexenbutter, indem man sie in ein Labyrinth steckte und an den verschiedenen Ausgängen Haferflocken postierte. Die Hexenbutter war so intelligent, das sie sich immer den kürzesten Weg suchte, um an die Haferflocken heranzukommen. Sie machte sich sogar schlank, das sie bequem durch das Labyrinth hindurchgehen konnte. Die Wissenschaft spricht von einer primitiven Intelligenz.

fuglio septica

Fuligo septica

Für mich also kein Wunder, das sie aus dem Mittelalter den Namen Hexenbutter bekam, weil die Menschen sowieso dran glaubten, das der Wald das Reich der Hexen, Feen und Zauberer ist und wenn sie dann noch auf dieses Gebilde gestossen waren mussten sie bestimmt vor Angst erstarrt gewesen sein, weil die Hexenbutter heute hier ist und morgen vielleicht schon woanders ist.

Man gab ihr den Namen Hexenbutter, weil man glaubte das die Hexen nachts die Kühe im Stall melkten und die Butter davon in den Wald nahmen und sie an ihren Versammlungsplätzen verteilten.

Dieser Pilz ist in der Lage hochgiftiges Zink in sich zu speichern und es macht ihm nichts aus.

Schaut euch selber das Video an:

8 Gedanken zu „Hexenbutter – Ein Wesen vom anderen Stern?

  1. Vielleicht hab ich Tomaten , oder Hexenbutter, auf den Augen … Ich habe nichts über die Giftigkeit gelesen… Ist er giftig?

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