Andere Namen : Asthmakraut, Stachelnuss, Tollkraut, Teufelsapfel, Donnerkugel, Zigeunerapfel, Hexenkamm

Der Stechapfel verfügt über eine lange Geschichte, was seine rituelle und medizinische Anwendung betrifft. Seine Blüten öffnet der Stechapfel erst in der Nacht. Er war Bestandteil der berüchtigten Hexensalbe. In Osteuropa nahm man den Stechapfel zum räuchern gegen Zahnschmerzen. Früher wurde sehr viel mit dem Stechapfel geheilt, aber seine Giftigkeit überwiegt seine Heilkraft.

Volksheilkunde :

Parkinson, Asthma, Fisteln, Abszessen, Husten, Keuchhusten, Nervosität

Eigenschaften :

betäubend, krampflösend, schmerzlindernd, narkotisierend, hustenstillend

Inhaltsstoffe :

Alkaloide, Gerbstoffe, fette Öle

Verwendung :

Blätter, Blütenspitzen, Samen

Darreichungsform :

Tinktur, Asthma-Zigaretten ( bitte davon absehen, weil der Stechapfel sehr giftig ist!!!)

Vorkommen :

kultiviert in Gärten, Schuttplätzen, Kiesgruben

Blütezeit :

Juni – September

Sammelzeit : 

Juni – September (Blätter, Blüten)

September – Oktober ( Samen)

Verwechslung mit anderen Pflanzen :

Spinat, Mangold

Naturschutz:

nicht geschützt

(Stechapfelblüte)

(Stechapfelblüte)

Anbau :

Der Stechapfel ist eine einjährige Pflanze. Er benötigt für einen reichen Wachstum, die volle Sonne. Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat im Frühjahr.

Ernte & Trocknung :

Die Blätter und Blütenspitzen werden im Sommer gesammelt. Die Samen im Herbst. Es wird am frühen Morgen gesammelt und die Blätter werden zum Anfang nebeneinander zum Trocknen ausgelegt; später können sie zu Schichten zusammengeschoben werden. Das Sammelgut muss von anderen Kräutern getrennt aufbewahrt werden.

Geschmack & Geruch :

unangenehm

Räucheranwendung & Aberglauben

Von einer Stechapfel-Räucherung rate ich ab oder es sollte nur von einem Experten durchgeführt werden. Man sagt der Räucherung nach, das sie verborgene Fähigkeiten zur Hellsichtigkeit hervorholen soll.

Stechapfel-Samen bei sich getragen, soll vor übler Nachrede schützen.

Nebenwirkungen:

Bei Verzehr giftig. Übermässiger Gebrauch verursacht einen trockenen Mund, Schwindelgefühl, Halluzinationen und dann Koma. Bei einer Vergiftung durch den Stechapfel wird geraten, starken Eichenrinden-Tee oder Kaffee zu trinekn undd ann unverzüglich zum Arzt oder ins Krankenhaus fahren.

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(Stechapfelsamen)

(Stechapfelsamen)

 

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