Wie ihr sicher merkt werden die Tage kürzer und immer kälter. Jetzt ist die Zeit sich ein wenig um die Ausschmückung des Zuhauses zu kümmern. Heute möchte ich euch in der Rubrik Freizeitgestaltung einen Artikel vorstellen, wie man Bruchmosaike selber macht. Ich selber gestalte Mosaike seit gut 12 Jahren und es wird nicht langweilig, weil es schön ist jedesmal wieder ein neues Bild vor Augen zu haben, wenn es fertig geworden ist.

Viele haben zuhause noch irgendwo einen kleinen Stapel von irgendwelchen Restfliesen rumliegen und vielleicht auch ein paar Tontöpfe die nicht mehr so schön aussehen. Es ist auch ideal als kleines Weihnachtsgeschenk.

Alles was ihr braucht sind Fliesen, Hammer, Tontöpfe, Fugenmaterial, Bleistift, Pauschpapier und Silikon. Ich finde gerade für Anfänger Silikon am besten, weil es nicht so schnell trocknet und Fehler schnell korrigiert werden können. Achtet bitte beim Einkauf des Silikons, das ihr gerucharmes Silikon kauft, weil ihr sonst fürchterliche Kopfschmerzen bekommt.

Mit dem Pauschpapier und dem Bleistift malt ihr das gewünschte Motiv auf den Tontopf oder auf das Material was ihr mit einem Mosaik belegen wollt. Hier ein paar Beispiele die ihr nehmen könnt und für Anfänger geeignet sind, weil sie schlicht gehalten sind und nicht allzu filigran sind.

Nachdem ihr das Motiv nun auf das Material aufgezeichnet habt müsst ihr die Fliesen mit dem Hammer zerkleinern. Dazu legt ihr die Fliese verkehrtherum und schlagt so oft auf die Fliese bis ihr die Stücke in die von euch erwünschten Grössen zerkleinert habt. Randstücke sammelt ihr heraus und legt sie extra. Mit diesen Randstücken fangt ihr auch am besten als erstes an. Damit werden die Ränder, bei einem Tontopf unten der Rand und der obere Rand, verlegt. Ich habe leider kein Beispielbild eines Tontopfs, aber einer spanischen Dachpfanne wo ihr gut erkennen könnt was mit den Randstücken gemeint ist. Die kleinen Mosaikstücke bestreicht ihr mit ganz wenig Silikon und klebt sie auf den Topf.

Der Rand ist nun verlegt und jetzt geht es an das Motiv. In den oberen Beispielbildern könnt ihr gut erkennen, wie ihr das am besten bewerkstelligt. Nach der Fertigstellung des Motivs müsst ihr nun noch den Hintergrund verlegen. Nach der Verlegung wird das Mosaik für einen Tag getrocknet. Ihr könnt also am nächsten Tag euer Mosaik verfugen. Dazu geht ihr bitte wie auf der Verpackung beschrieben vor. Wenn ihr die Verfugung fertig habt nehmt ihr einen nassen Schwamm und wäscht das restliche Fugenmaterial von dem Topf ab. Danach wird es gut mit einem weichen Tuch poliert.

Fertig ist euer Bruchmosaik. Hier habe ich noch ein paar Beispiele für euch:

 

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