Nun ist es bald soweit und das keltisch/germanische Fest nähert sich. Der 21. Dezember soll der kürzeste Tag des Jahres sein und danach sollen die Tage wieder länger werden. Ich gehe jetzt hier nicht weiter über diese ganze Entstehung ein, weil ich denke, das es die meisten wissen. Ich lese viel auf Facebook darüber, das die Menschen herumrätseln wie es nun gefeiert wurde? Nun es hört sich mystischer an, als das es ist ;). Es war wohl eins der grossen Hochfeste der Germanen. Es wurde im Kreis der Familie, mit viel Essen, Spiele und einem Riesenfeuer gefeiert. Den Feuerklotz holte man zu damaliger Zeit aus dem Wald und er dürfte nicht ausgehen, bis die anschliessenden Rauhnächte vorüber waren. Germanische Häuser wurden mit vielen grünen Zweigen geschmückt, wobei Äpfel, Nüsse, Gebackenes und Symbole aus Stroh nicht fehlen durften.

wintersonnenwende

 

Unsere heutigen Weihnachtskugeln sollen die Äpfel zu heidnischer Zeit sein. Und unser Tannenbaum, die grünen Zweige der germanischen Häuser. Die Germanen glaubten, das in diesen Nächten Gott Odin mit seinem Totenheer durch die Lüfte schwingt und Fruchtbarkeit über die Felder gab. Die Farbe rot war Odin gewidmet. Kommt euch das nicht bekannt vor? Genau…..unser Weihnachtsmann.

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Geräuchert wurde zu dieser Zeit unheimlich viel. Geeignete Räucherung zum Julfest sind aus Beifuss, Kiefernrinde, Holunder, Schlehenholz, Wacholder und Johanniskraut. Die Räucherungen begannen immer im Viehstall, weil das Vieh das Wertvollste war, was sie zu damaliger Zeit hatten. Danach wurde das Haus geräuchert, wobei man die Ecken nicht vergessen sollte.

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Leider gibt es keine richtigen überlieferten Rezepte der Germanen und was sie gerade zu dieser Zeit gegessen haben. Ein leckeres Rezept habe ich hier, was aber nicht „germanisch“ ist, aber sehr gut schmeckt und gut in diese Zeit hineinpasst.

Rotkohleintopf für 2 Personen

500 g Schweinegulasch

1 kg Rotkohl frisch oder aus dem Glas

4 Zwiebeln

150 g Käse

4 Äpfel

Salz, Pfeffer, Milch, Butter

Die Zwiebeln und die Äpfel in der Butter anbraten. Dann das Schweinefleisch hinzugeben. Langsam einen guten Liter Milch hinzugiessen. Es muss ständig gerührt werden, weil die Milch schnell anbrennt. Wenn die Milch aufgekocht ist, den Rotkohl hinzufügen. So lange köcheln lassen bis das Fleisch gar ist. Zum Schluss kommt der Käse dazu und fertig ist das Gericht 😉

Ich wünsche euch eine schöne Wintersonnenwende und magische Räucherungen,

Eure Katuschka

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32 Gedanken zu „Wintersonnenwende – Alban Arthan – Julfest

  1. Wird bei uns jedes Jahr mit der Familie, Feuer und guter Gemüsesuppe zelebriert. Wünsche oder Dinge die man loslassen möchte werden in Gedanken davongetragen oder auf ein Blatt geschrieben und verbrannt. Immer sehr schön! ♡

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