Ich schreibe euch hier 2 Rezepte auf, um Apfelklösse zu zubereiten. Sie können süss als Nachspeise, aber auch zu allen anderen Gerichten passen sie gut. Leider sind solche Rezepte in Vergessenheit geraten

Man tut ungefähr einen vollgehäuften Teller mit abgeschälten, ausgekernter und in Würfel geschnittenen (Borsdorfer) Äpfel in eine Schüssel / fügt 15 g abgehäutene und fein gestossene Mandel / worunter einige bittere sein können / etwas abgeriebene Zitronenschale / Zucker / Salz und eine Obertasse voll Milch/ 4 Eier und 60 g zerlassene Butter und soviel geriebene Semmel hinzu / das es einen ziemlich steifen Teig gibt / mischt alles gut untereinander / sticht mit einem Löffel Klösse ab / kocht diese in ein mit wenig Salz vermischten Wasser gar / bestreut sie mit Zucker und gibt eine Obst,- Wein,- oder Milchsauce hinzu.

Man schneidet die Äpfel wie in der vorigen / rührt sie in einer Schüssel mit einer Obertasse voll Milch oder Wasser / 4 Eiern / etwas Salz / 250 g Mehl zu einem Teige / tut sie mit Löffeln in kochendes Wasser und lässt sie so lange kochen / bis sie nicht mehr teigig sind / mit Zucker und Zimt bestreut und geschmolzener Butter gegeben / bieten sie eine sehr angenehme Speise dar

Ich wünsche euch guten Appetit,

eure Katuschka )O(

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12 Gedanken zu „Apfelklösse aus dem 17. Jahrhundert

  1. Muss ich mal probieren. Kenne nur die Birnenkliebensuppe aus Ostpreußen in dieser Art.

  2. Richtig – ordinär hieß damals: EINFACH. – Bezogen auf die einfache Lebensweise (Essen, Kleidung, Sprache, Umgangsformen, und…) der Untertanen, – heute auch noch – nur anders interpretiert, schmunzel.

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