Rainfarnkuchen ist ein altes traditionelles Rezept aus England. Dieser Kuchen wird dort Tansy Cake genannt. Er wird vorwiegend zu Ostara oder auch Ostern gegessen. In germanischen Zeiten war der Rainfarnkuchen von kultischer Bedeutung. Er sollte im Frühjahr, besonders zu Ostara/Ostern neue Kräfte verleihen. Ostern gilt als Fest von Thor und Freyja. Der Rainfarn war Thor geweiht und wirkte laut Überlieferungen antidämonisch und wehrte alles Böse ab.

Vom Rainfarn soll es viele verschiedene Unterarten geben. Deshalb weiss man nicht, welcher Rainfarn giftig ist oder nicht. Die Dosis muss bei innerer Einanhme sehr niedrig gehalten werden, weil es sogar Todesfälle gab. Nun, ich denke das die Engländer schon wissen was sie da seit Jahrzehnten in ihren Frühjahrskuchen mit hineintun. Es werden sogar Omletts mit Rainfarnblätter gewürzt.

Zutaten:

1 Esslöffel Rainfarnblüten
2 Esslöffel Wasser
110 g Butter
150 g Zucker
2 Eier
90 g Mehl
90 ml Milch

Zubereitung:

Die Rainfarnblüten werden mit den 2 Esslöffeln kochendem Wasser überbrüht und eingeweicht. Danach wird das Wasser abgegossen. Dann wird die Butter mit dem Zucker vermischt zu den Blüten gegeben.
Nun werden die Eier, das Mehl und die Milch nach und nach zugegeben. Diese Mischung in kleine Muffinschalen gegossen und bei ca. 180 °C für 1 Stunde gebacken.

rainfarn

(Rainfarn)

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34 Gedanken zu „Englischer Rainfarnkuchen, auch Tansy cake genannt

  1. Bei den Kelten? Steht das im Baumhoroskop? 😀 Sry aber was immer erzählt wird was die Kelten alles gemacht haben, finde ich amüsant.
    Bin mal gespannt wann der erste hier zum Arzt muss der sagt „die Dosis macht das Gift“. Wer sich freiwillig ne Giftpflanze einverleibt, dem muss recht langweilig sein

  2. Laut Rätsel – Der heilige Hain – gehört (e) Rainfarn zum Neunerlei- Kräuter-Weihrauch.

  3. Rainfarn enthält Thujon und das kann stark variieren …ein paar Gramm zuviel kann schwere Vergiftungen bewirken. Man sollte sich als schon wirklich auskennen.Der Kuchen wurde bei den Kelten als Kultisches Mittel gebacken, um unter anderen Dämonen auszutreiben…Schwangere sollten ihn auf keinen Fall konsumieren.

  4. Ihr Lieben, die Dosis macht das Gift. Wenn euch der Rainfarnkuchen interessiert und ihr der englischen Sprache mächtig seit, so gebt bei Google mal „Tansy Cake“ ein und vielleicht dann mal auf Google-Bilder gehen und schauen, das es kein Übersetzungsfehler ist und das er in England gegessen wird 😉

  5. Ich denke auch, dass es ein Übersetzungsfehler sein wird. Rainfarn blüht viel später im Jahr!! Huflattich – das könnte gut sein, den können wir ja auch für Salate etc gut nehmen

  6. mit Rainfarn wurden Abtreibungen vorgenommen..er ist definitiv giftig und mit Vorsicht zu genießen. Einen Kuchen würde ich niemals nie damit backen. Er eignet sich auch ganz hervorragend für Wurmkuren, hilft gegen Hämorriden, Furunkel und bei Quetschungen kann ich ihn nur wärmstens empfehlen.

  7. Hildegard verwendet Rainfarn – Pfannkuchen Suppe als Arznei – Speise bei Erkältungen z. B. Seine Verwendung als Wurmmittel deutet seine leichte Giftigkeit an (Abführend). Ich denke, deshalb auch die Speise zum Frühling: Körperreinigung nach dem Winter. Bei den Blättchen wäre ich besonders bei Anfälligkeit für Allergien und leicht reizbarer Haut vorsichtig.

  8. Da dein Post auch in meinem Kräuterallerlei-Forum gepostet wurde, möchte ich euch einen Kommentar von dort nicht vorenthalten. Ich kopiere: „Rainfarn hat eine toxische Wirkung. Im englischen Wikipedia steht, dass der Reinfarnkuchen „Tansy Cake“ vor allem in der Fastenzeit gegessen wurde, da man in dieser auch Fische verspeiste. Und der Rainfarn sollte gegen eventuelle Würmer in den Fischen helfen.“ ….. greets vom oidn Zausel <3

  9. Soviel ich weiß, sind nicht alle Blüten oder Rainfarn-Pflanzen giftig, aber da man es ihr nicht ansieht, kann man es nicht ausschließen. Daher wird als Vorsichtsmaßnahme empfohlen, nur eine geringe Menge zu verzehren (z.B. im Kräutersalz oder auf Suppe oder Eierspeis gestreut). Dann ist das Risiko kalkulierbar, sooo extrem giftig ist es ja auch wieder nicht. Im Salz hatte ich es auch schon…

  10. ich vermute mal, daß es sich hier um einen übersetzungsfehler handelt und nicht rainfarn, sondern eine andere (frühlings)pflanze (welche? huflattich?) gemeint ist. zum einen kenne ich rainfarn auch als giftig (campfer, tujon) und daß er als heilpflanze nur vorsichtig eingesetzt werden sollte. was mich aber hauptsächlich zu meiner vermutung bringt, ist die blütezeit. rainfarn blüht von juni – september! selbst wenn ostern spät fällt, fällt es niemals mit der blütezeit des rainfarns zusammen und ich kann mir auch nicht vorstellen, daß das in england anders ist.

  11. Whow is der nit auch giftig? In der richtigen Dosis ist er Medizin. Gibt es da Erfahrungswerte ? Ich kenn ihn als Med. und verwende ihn vorsichtig.

  12. kenne den Farn auch nur als giftig wobei ich das Gegenteil nicht beurteilen kann, werde aber dran bleiben, denn der sprang mir schon so oft ins Aug 🙂

  13. … ich denke auch, es ist die Zubereitungsform … die Blüten oder eben Blätter werden ja nicht roh gegessen … 🙂

  14. …außerdem blüht er noch nicht zu Ostern, man könnte nur getrocknete Blüten nehmen…ob das wirklich schmecken würde?

  15. Enthält ätherische Öle mit Thujon. Auch enthalten in Wermut, echtem Salbei, Beifuß und Rosmarin. Ist leicht giftig, somit kommt es eben auf die Dosis an..

  16. Danke Sigi….so ungefähr hatte ich mir das auch schon gedacht. Sonst wären ja schon alle Menschen vergiftet.

    Viele Grüsse
    Katja

  17. Wahrscheinlich gilt auch hier, dass die Dosis das Gift macht. Rainfarn wurde ja auch traditionell als Tee gegen Wurmbefall verwendet, sooo giftig kann er also nicht sein.

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