Die Frühlingstagundnachtgleiche wird vom 21. März bis zum 22.März gefeiert. Dieses Sonnenfest verkörpert, dass die Nächte wieder kürzer werden und die Tage wieder länger. Es verkörpert den Wendepunkt dieser Jahreszeit. Die Sonne nimmt immer mehr an Kraft zu und hat ihren Höhepunkt kurz vor der Sommersonnenwende. Pflanzen kommen aus der Erde und Bäume bekommen ihre Knospen. Das Fest Ostara ist der Frühlingsgöttin Ostara geweiht, deren Begleiter ein Hase sein soll. Man feierte die Wiedergeburt der Natur und der daraus kommenden Fruchtbarkeit. Die Äcker wurden bestellt und das Saatgut gesät. Es wurden Feldweihen vollzogen, um den höchsten Schutz der Felder zu erlangen. Häuser und Brunnen wurden mit Eiern geschmückt. Eier waren ein Symbol der Fruchtbarkeit.

Die Häuser wurden auch mit frischen Frühlingsblumen geschmückt. Das Christentum hat diesen heidnischen Brauch in ihrem Ostern, das zu späterer Zeit gefeiert wird, übernommen, sowie den Hasen und die Eier auch. Es gibt keine Überlieferungen, das dieses Fest von den Kelten gefeiert wurde.

Das Feuer spielt auch bei diesem Fest eine grosse Rolle. Das Feuer symbolisiert, das alles Alte verbrannt wird und dadurch Freiraum für Neues geschaffen wird.

ostarafeuer

(Feuer zu Ostara)

Überliefert ist, das die Menschen Eier und Fisch zu diesem Fest gegessen haben. Und natürlich kommt nun auch die 9-Kräuter-Suppe auf dem Tisch. Auch selbstgemachte Kränze können in dieser Zeit geopfert werden, dafür gibt man sie in das Wasser oder ins Feuer.

Zu dieser Zeit werden Schutzamulette für das Haus gebastelt, entweder aus neunerlei Hölzern oder aus Weidenholz. Ein Weidenholz-Schutzamulett fürs Haus ist ganz einfach selber zu basteln. Ihr braucht dazu zwei Weidenhölzer und bunte Bänder oder Wollfäden in unterschiedlichen Farben. Dafür legt ihr die beiden Weidenhölzer als Kreuz übereinander und knotet sie mit einem Band zusammen, so das sie stabil zusammenhalten. Mein Sohn hat mir mal so ein Schutzamulett in der Schule vor ca. 10 Jahren gebastelt. Er war da gerade mal 7 Jahre alt ;). Die Fotos habe ich hier eingestellt. Anhand der Fotos könnt ihr sehen, wie ihr dieses Schutzamulett basteln könnt.

Räucherwerk ist zu diesem Fest auch ganz wichtig. Es können verschiedene Räuchermischungen hergestellt werden. Die bedeutsamsten Pflanzen und Bäume sind zu diesem Sonnenfest: Weide, Waldmeister, Gundermann und der Rainfarn.

Ein sehr gutes Räucherwerk zu diesem Fest mischt ihr aus Hölzer vom Apfelbaum, Birnbaum, Kirschbaum, Vogelbeere, Haselnuss, Erle, Weide.

Wenn ihr es ein bisschen „duftender“ mögt, so könnt ihr euch dieses Räucherwerk zusammenmischen:

Ich wünsche euch eine schöne Frühlingstagundnachtgleiche,

eure Katuschka )O(


Wenn euch meine Texte und Arbeit ein paar Talerchen wert sind, würde ich mich über eine Zuwendung freuen 😉


 

25 Gedanken zu „Frühlingstagundnachtgleiche – Ostara – Alban Eiler

  1. Liebe Katuschka , ich danke dir sehr für deinen Einsatz ❤ alles liebe zu dir ❤

  2. Das hä nichts damit zutun das es eher oder später dunkel wird der Name Tag und Nacht gleiche bedeutet das die Nacht genauso lang ist wie der Tag 12std jeweils und das findet im Frühling einmal Stadt und im Herbst bis jetzt sind die Nachtstunden nich mehr als die tagstunden bis zur Sommersonnenwende geht es dann Berg auf mit den tagstunden am Tag der Sommersonnenwende ist der längste Tag von da an geht es langsam wieder rückwärts mit den tagstunden bis zur Herbst tagundnacht gleiche ab da sind es wieder mehr Nachtstunden bis zur wi tersonnenwende an der der kürzeste Tag ist ab dieser geht es dann langsam wieder Berg auf

  3. @Jens, die Plausibilität des Festes ergibt sich meiner Meinung nach aus der Orientierung an der Mondphase. Heute ist es – ich glaube das einzige Fest – das noch lunar getimt wird; auf den ersten Sonntag (Christlicher Einfluß) nach dem ersten Vollmond nach der Tag- und Nachtgleiche. Über die Namensgebung läßt sich streiten, aber die sind ja eh Schall und Rauch. Die regionalen Überlieferungen vom Osterwasser, von Weiden-und Haselnußstecken, vom Springen der Sonne, von den Osterfeuern in all ihren Variationen zeugen auf jeden Fall von einer tief verwurzelten/ritualisierten Sommerbeginnfeier! Ja, der Sommer beginnt – die vier Jahreszeiten in heutiger Form sind neueren Datums. Bei Beda Venerabilis (Angelsachsen, 8. Jh.) heißt der Mond/Monat „eosturmónath“ – darauf baut Grimm seine Argumentation von der Göttin Ostara/Eostre – wobei Ostra/Austro sprachwissenschaftlich korrekter sein soll.

  4. Schöne gemacht, nur so weit ich das weiß gibt es keinen Nachweis über das Ostara Fest, Da selbst bis heute kein Nachweis für den Galuben an Eostrae belegt wurde, weder in der Edda noch in anderen Schriften über Kelten; Slaven oder Germanen. Zumal das Ostereier schmücken ja ein Slavischer brauch ist. Ostara ist wie mir noch im Kopf schwirrt erst bei den Grimm aufgetaucht.

  5. Ich wusste schon, dass es ein Harz ist (sonst hätte ich ja nen Drachen killen müssen), aber trotzdem weiß ich nicht, wo ich es kaufen kann.

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