Schon im Mittelalter wusste man um die heilende Kraft natürlicher Kräuter. Und auch heute noch werden Kamille und Brennnessel, Salbei und Sauerampfer dazu verwendet, um Krankheiten zu behandeln. Während die Pharmaindustrie Heilkräuter inzwischen in Form von Tabletten und Tees verkauft, setzen viele Menschen noch immer auf frische Kräuter aus dem eigenen Garten.

Kräuter kann man frisch und getrocknet weiterverarbeiten. Sie eignen sich dadurch nicht nur für die Zubereitung von Tees, sondern auch von Suppen – denn sie sind ein idealer Geschmacksträger. Salbei zum Beispiel ist ein beliebtes Heilkraut, das gegen erkältungsbedingte Halsschmerzen hilft. Es kann aber auch einem faden Gericht die fehlende Würze verleihen. Wie aber züchtet man Salbei und andere Kräuter im eigenen Garten heran?

Wie legt man einen Kräutergarten an?

Bevor man sich nach einem passenden Standort im Garten umsieht, sollte man sich überlegen, ob man die Heilkräuter selbst heranziehen möchte oder bereits ganze Pflanzen in die Erde setzt. Bei Freilandpalmen.de kann man sich beispielsweise über ausgewachsene Kräuterpflanzen aus eigenem Anbau informieren. Möchte man lieber die Samen einjähriger Heilpflanzen aussäen, sollte man das am besten ab Mai tun. Dann herrschen ideale Wetterbedingungen im Garten.

Grundsätzlich mögen die meisten Kräuter Sonne, egal ob aus Samen gezüchtet oder über den Pflanzenversand bestellt. Sie dürfen ihr jedoch nicht den ganzen Tag ausgesetzt werden, weil sie sonst verbrennen würden. Deshalb eignet sich ein halbschattiger Platz gut für die Aufzucht von Heilpflanzen. Wichtig ist dabei auch, dass die Erde luftdurchlässig und trocken ist, denn die meisten Kräuter vertragen nicht viel Flüssigkeit bzw. Staunässe. Nur die Samen der Heilpflanzen dürfen nach der Aussaat und während der Keimzeit regelmäßig bewässert werden, damit sie möglichst schnell wachsen.

Vom Klostergarten zum Kräutergarten

Bereits im Mittelalter wurden im Kloster sogenannte Kräutergärten angelegt, um aus den gezüchteten Pflanzen Heilmittel herzustellen. Diese hatten großen Einfluss auf die Arzneikunde, wie wir sie heute kennen und nutzen. Die mittelalterlichen Klostergärten trugen somit nicht nur maßgeblich zum Anbau von Heilpflanzen bei, sondern auch zu deren Verbreitung in der Natur und ihre Verwendung in der heutigen Medizin.

Artikelbild: © Goodshoot/Thinkstock

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