Vorab möchte ich euch warnen, das es diesmal einen ellenlangen Text gibt. Wie ihr ja wisst, mag ich solche Texte überhaupt nicht und ich bereite meine Texte eigentlich nie vor, sondern schreibe sie frei nach Schnauze für euch auf. Aber dieses Thema ist so umfassend und so unglaublich, das ich ganze 3 Nächte im Bett sass und für diesen Text recherchiert und gelesen habe und was dabei herauskam ist schon unglaublich Es hat wirklich nichts mit der Romantik und diesem ganzen Hokuspokus zutun, was uns seit Kindesbeinen erzählt wird. Ich weiss gar nicht wo ich anfangen soll, aber irgendwo muss ich es :D. Am Ende des Artikels habe ich euch noch ein Rezept von dem Seelenbrot aufgeschrieben und natürlich kommen auch die heissgeliebten Räucherungen nicht zu kurz. Ich schreibe hier auch meine eigenen Räuchermischungen auf. Desweiteren spielten natürlich auch gewisse Pflanzen in dieser Zeit eine grosse Rolle. Auch die werde ich am Ende mit aufschreiben.

Der wahre Hintergrund von Samhain:

Der eigentlich Sinn von Samhain war eher ein politischer Charakter. Es gab grosse Volksversammlungen mit Erntefesten. Wo viel gegessen und getrunken wurde. Von einer Andacht der Toten war dort keine Rede. Auf diesen Versammlungen wurden Gesetze gemacht. Man könnte es ein bisschen vergleichen, wie mit einem Thingplatz der Germanen. Zu den Germanen möchte ich noch hinzufügen, das nur sie 8 Jahreskreisfeste hatten. Die Kelten hatten nur 4 wichtige Feste. Nun aber zurück zu Samhain. Bei den Versammlungen berieten sich die damaligen Menschen darüber, ob genug Vorräte für den Winter vorhanden war und welches Tier geschlachtet werden muss, weil es zu schwach war, um den Winter zu überstehen. Ehen wurden vorbereitet und geschlossen und Gerichtsverhandlungen abgeschlossen. Wir haben den heutigen Glauben an Samhain einem gewissen James Frazer zu verdanken, der Samhain, als das Fest der Toten rückwärts rekonstruierte.

Samhain bedeutet für die Kelten ein neues Jahr. Es begann genau bei dieser Volksversammlung bei Sonnenuntergang. Es ist also das erste Fest im keltischen Kalender. Für die Kelten und Germanen war es ein Mondfest. Ein neuer Zyklus beginnt und das grosse Sterben wird in der Natur vollzogen. Es kann nur durch Loslassen was Neues entstehen. Der heidnische Winteranfang war irgendwann zwischen dem 31.10 – 11.01. Nun wird es kälter und die Natur stellt ihren Wachstum ein und alles zieht sich in den Winterschlaf zurück. Wobei wir hier auch wieder beachten sollten, das die alten Völker sich bestimmt nicht exakt am 31.10 versammelt haben. Sondern sie warteten darauf, das die Blätter von den Bäumen fielen. 1897 wurde in Frankreich ein keltischer Kalender aus Bronze ausgegraben. Dort war der Oktober und der November mit dem Namen Samonios versehen.

(Bruchstücke keltischer Kalender/ Landesmuseeum Würtemberg)

(Bruchstücke keltischer Kalender/ Landesmuseum Württemberg)

Nach Samhain wurde es ruhiger und die Menschen begannen Holz zu sammeln, die Häuser zu reinigen und zu reparieren. Man besinnte sich auf die liegen gebliebenen Sachen. Das schwache Vieh wurde geschlachtet und eingesalzen und die Menschen konzentrierten sich auf die wesentlichen Sachen, die während des Sommers und der Ernte liegenblieben.

(Keltisches Dorf)

(Keltisches Dorf)

Der mythologische Bedeutung:

Samhain fällt zwischen dem 31.Oktober und dem 11. November, je nach Tradition. An Samhain sind die Tore zur Anderswelt weit offen und wir gedenken an die Verstorbenen, die uns mal sehr nahe waren. In der Nacht zum 1. November ist es darum leicht, mit den Geistern der Verstorbenen in Kontakt zu treten. Diese Nacht ist auch gut für Weissagungen. Orakelt wurde mit der Schafgarbe, Hanf, und dem Bilsenkraut. Nach dem Glauben früherer Völker beschützen unsere Ahnen ihre Familien und so gedachte man ihnen zu Samhain.

Ein Verstorbener musste über 1 Jahr tot sein, um das an ihn mit Gaben gedacht wurde, denn nach ihrem Glauben benötigt man 1 Jahr um sich von ihrem physischen Körper zu lösen. Wenn die Lebenden in diesem Jahr nicht loslassen oder übermässige Trauer tragen, werden die Verstorbenen viel zu lange in dieser Welt festgehalten und haben keine Möglichkeit in Ruhe zugehen.

Dieses Fest ist auch der Totengöttin Holle gewidmet. Eine Erdgöttin des Totenreiches. Sie wacht über die Verstorbenen und heisst sie willkommen. Lug der keltische Gott, begibt sich jetzt in die Erde zurück und ihm folgt die Göttin Morrigan. Sie steht im Glauben der Kelten für die Behütung der Seelen und Samen von Mensch, Tier und Pflanze.

 

 

(Die Erde bereitet sich auf den Winterschlaf vor)

(Die Erde bereitet sich auf den Winterschlaf vor)

Allerseelen/Allerheiligen

Allerheiligen fällt auf den 1.November
Allerseelen fällt auf den 2. November

Kommen wir nun zu dem christlichen Fest zu dieser Zeit. Im Vorfeld möchte ich dazu noch schreiben, das es auch bei den Slawen so ein Fest gab, das Mokosh-Fest, bei den Wikingern das Disablot, bei den Angelsachsen Bloth-Monath. Also wer hat nun von wem geklaut? Die Christen haben vielleicht viel kopiert und viel kaputt gemacht, aber nach meiner Recherche haben andere Religionen es genauso gemacht.

Am Anfang waren sich die Christen über Allerheiligen/Allerseelen nicht einig. In Südeuropa feierte man am 13.Mai, in England und Deutschland am 1. November und viele andere Kirchen feierten am 20. April. Erst viel später einigte sich die Kirche durch Papst Gregor auf den 1. November. Vielleicht beeinflusste Samhain und die Nähe der Anderswelt die Festtage des Datums. Darum wird auch vermutet. das das heutige Samhain auf die christliche Ahnenverehrung übertragen wird.

Der eigentlich Sinn in Allerseelen liegt daran, das alle Seelen der Toten bis zum jüngsten Gericht im Fegefeuer verharren müssen und Hilfe, um dort schneller herauszukommen, erhalten sie von den Lebenden durch ihre Gebete. Sie steigen nach altem Volksglauben aus dem Fegefeuer zur Erde auf und ruhen sich für kurze Zeit von ihren Qualen aus. In der Zeit wurden auch Seelenbrote gebacken und ihnen auf die Gräber gelegt.

(Fegefeuer)

(Fegefeuer)

 

Alte christliche Bräuche zu Allerseelen:

Kinder errichteten abends neben der Haustür auf der Strasse kleine Altäre mit Kreuzen und Madonnenbildern. Dazwischen brannten Kerzen. Die Vorübergehenden wurden um kleine Geldstücke angebettelt, für Kuchen, für die Seelchen im Fegefeuer. Am nächsten Tag war es Tradition kleine, mit einem Kreuz verzierte Brötchen zu backen, die sogenannten Seelenbrötchen. Sie werden heiss gegessen und für jedes Brötchen musste ein Gebet aufgesagt werden. Der Glaube besagte in den Gebeten, das man soviele Seelen erlöst, wie man Brötchen isst. Es werden aber auch in manchen Landesteilen Hefebrote gebacken, die auch Seelenzöpfe, oder Seelenwecken genannt werden. Sie wurden in dieser Zeit zu kleinen Figürchen gebacken und man schenkte sie seinem Patenkind. Mädchen bekamen ein Huhn und die Jungs einen Hasen.

Am Abend nach dem Abendbrot wurden die Tische nicht leergeräumt, sondern drauf stehen gelassen, das die armen Seelen was zum Essen in der Nacht haben. Denn nach dem christlichen Glauben, dürfen diese Seelen nur einmal im Jahr aus dem Fegefeuer kommen, um sich von ihren Qualen auszuruhen. Es dürfen deswegen keine Türen zugeschlagen werden und auch keine Fenster. Denn es könnte ja sein, das man eine Seele damit verletzt. Es wurde auch eine mit Butterschmalz getränkte Pfanne über das Feuer gehängt, damit die armen Seelen ihre Brandwunden einschmieren konnten. Auch das Feuer in dem Herd blieb an, damit sich die armen Seelen daran erwärmen konnten. Sie erleiden sonst immer die kalte Pein.

Es war auch Sitte, das die heiratsfähigen Mädchen auf einen Kreuzweg gingen. Dort fragten sie den ersten jungen Mann, der ihnen begegnet, nach seinem Taufnamen, geben ihn einen Kuss und liefen eilig davon, denn sie wissen nun den Namen ihres zukünftigen Mannes. Man nannte dieses Losgehen.

Man ging auch in die Kirche, um für seine Verstorbenen zu beten. Danach wurde auf den Friedhof gegangen und die Gräber mit Kränzen, Blumen und Kerzen verziert. Man legte auch ein Strohkreuz auf das Grab und ging erst nach Mitternacht wieder zurück, um es anzuzünden.

 

 

(Geschmückte Gräber)

(Geschmückte Gräber)

Das heutige Samhain oder besser gesagt Halloween:

Das Fest Halloween wurde von den Iren nach Amerika gebracht. Ein Brauch davon war, das die Kinder von Haus zu Haus ziehen und um Dinge baten oder sogar was verkauften. Sie baten um Süsses oder Saures. Gaben die Menschen nichts, so mussten sie allerhand Scherze über sich ergehen lassen. Der Ursprung ist eigentlich, das das die Erwachsenen gemacht haben, was später auf die Kinder überging 😉

Jack o´laterns sind die berühmten Kürbisgesichter in die man Fratzen hineinschneidet. Zu damaliger Zeit wurden sie aus Rüben geschnitzt. Man schnitzte sie aus Futter – oder Zuckerrüben. Um so mehr natürliche Höcker so eine Rübe aufwies um so schauriger war sie. Seit der Brauch in Amerika fest verankert wurde, sind es nun die Kürbisse. Pro Kind muss ein Rübengesicht erstellt werden, damit es vor den Geistern und Dämonen geschützt ist.

 

(Geschnitzte Kürbisfratzen)

(Geschnitzte Kürbisfratzen)

Reformationstag:

Den sollte man auch nicht vergessen ;). Denn auch das geschah am 31.Oktober. Der Mönch Martin Luther nagelte seine 95 Thesen an die Kirche in Wittenberg. Er verurteilte die Ablassbriefe und das man sich mit Geld von der Sünde „freikaufen“ kann.  Heute wird vermutet, das er sie nicht an die Kirchenwand genagelt hat, sondern sie an Bekannten und Adeligen verschickt hat und es dadurch seine Runde machte. Ziemlich mutig zur Zeit der Hexen – und Ketzerverfolgung. Für die Evangelen unter uns auch ein grosses Fest. Seine 3 Hauptthesen waren diese:
Nicht durch das Tun guter Werke, sondern durch den Glauben allein findet der Mensch zu Gott.
Allein der Gnade Gottes – nicht menschlichem Bemühen und guten Werken – verdankt der Mensch seine Rechtfertigung.
Nicht die Tradition der Kirche, sondern die Heilige Schrift allein ist die Quelle des Glaubens.

Der grosse Wandel kam dann aber erst 4 Jahre später. Leider habe ich nichts über den Reformationstag gefunden, wie Bräuche, Aberglauben und Essgewohnheiten. Wenn jemand darüber mehr weiss, würde ich mich freuen, wenn er mir das schreiben würde.

taufbecken

(Taufbecken)

 

Ich glaube nun habe ich genug getextet und werde euch jetzt noch ein Rezept von dem Seelenbrot aufschreiben und auch noch ein paar Räucherungen und welche Pflanzen in dieser Zeit eine grosse Rolle spielen.

Totenbrot ~Allerseeelenbrot

Zutaten:

1 kg Mehl (Typ 405)
500 ml Milch
30 g Hefe
100 g Zucker
200 g Butter
Prise Salz

Zubereitung:

Mehl in die Schüssel sieben und die Hefe in die Mitte des Mehls hineinbröckeln, mit wenig lauwarmer Milch und 1 TL Zucker anrühren. Das ganze an einem warmen Ort ca. 10-15 Minuten gehen lassen.

Zucker und Milch dann hineintun. Wenn alles schön verrührt ist kommt das Salz und die zerlassene Butter hinzu. nun müsst ihr den Teig so lange schlagen, bis er Blasen bildet. Dann stellt ihr zum gehen an einen warmen Ort.

Schließlich wird der Teig ausgerollt und in 3 oder 4 Stränge geschnitten und dann werden diese Stränge zu einen Zopf geflochten. Totenbrote sind ca. 30 cm lang. Die Teigstränge sind nur an den Enden geflochten, in der Mitte laufen sie parallel

Im Backofen bei ca. 22o°C für 30 Minuten backen.

(Allerseelenbrot?

(Allerseelenbrot)

 

Für die Menschen von früher war der Herbst und der Winter immer voller Zauber und Magie. Was wohl daran lag, das die Tage nun kürzer werden und die Dunkelheit die Menschen von damals fürchteten. Die Eibe, der Efeu und auch die Tollkirsche spielten eine grosse Rolle im Herbst. Ab dieser Zeit durften keine Kräuter mehr gesammelt werden, ausser der Beifuss und die Mistel.

Wenn ihr euch selber ein kleines Tischlein oder auch einen kleinen Altar einrichten möchtet, so könnt ihr das mit euren Räucherutensilien, Salz, Brot, Heu, Kürbisse, Nüsse, Äpfel, Blätter, Honig und Rüben machen. Sowas ist immer schön anzuschauen und sieht auch noch gut aus.

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Räucherungen und Bräuche:

Zu dieser Jahreszeit könnt ihr mit folgenden Kräuter, Hölzer und Harzen räuchern:

Wacholder, Eibe, Holunderblüten, Beifuss, Fichtenharz, Engelwurz, Kiefernholz, Eisenkraut, Birke, Gundermann, Mistel, Weide und den Wermut. Auch der Fliegenpilz war ein grosser Vertreter in Herbstbräuchen.

Das Thema bei diesen Räucherungen zu Samhain ist immer vom Sterben und Loslassen. Wir können dadurch unsere Probleme lösen und alte Anschauungen und Einflüsse aufgeben, um Neues nach und nach an uns heranzulassen.

Meine persönliche Räucherung besteht aus Rosmarin, Kiefernholz und getrocknete Orangenschalen. Sie tut unserer Seele gut und weckt unsere Lebensgeister. Die seelische Müdigkeit verschwindet, was gerade in dieser Jahreszeit sehr wichtig ist.

Meine Schutzräucherung zu Samhain besteht aus Wacholderbeeren, Erdrauch und Sandelholz.

Lebensbaum, Beifuss und Eichenmoos hilft uns die Sorge, um unsere Zukunft, zu nehmen.

Die Eibe und das Holunderholz (es hat einen sehr starken Pflanzengeist) gibt uns den Weg vor, mit unseren Ahnen in Kontakt zutreten.

Eine Räucherung mit den Neunerlei Hölzern ist eine sehr schützende und magische Räucherung. Ein kleines rituelles Feuer, das ihr Zuhause im Haus machen solltet, um Schutz im Haus vor Dämonen und übler Nachrede geschützt zusein. Wenn ihr einen Kamin habt, so zündet das Feuer euch dort an und gebt kleine Opfergaben wie Nüsse, Äpfel und Zapfen hinzu.

Noch ein paar kleine Bräuche die ihr leicht selber machen könnt:

Ein Hexenbesen vor die Tür gestellt, vertreibt alle bösen Geister.

Eine brennende Kerze oder ein Teelicht auf den Fensterbänken sorgen dafür, das eure Ahnen den Weg auch Nachhause finden.

Es sollte immer Essen, wie Früchte, Tee oder Süssigkeiten auf dem Küchentisch stehen, damit sich eure Ahnen in der Nacht daran bedienen können.

Für uns bedeutet diese Zeit zu einer inneren Einkehr zukommen. Alles Alte loszulassen, um Neues zu erschaffen. Es fängt jetzt die ruhige Jahreszeit an und wir können  alles überdenken und uns danach erneuern. Macht es euch gemütlich bei einer Tasse Tee und vielleicht an einem gemütlichen Feuer. Ihr könnt jetzt auch noch draussen gemütlich am Lagerfeuer sitzen. Räuchert ein wenig und überdenkt eure Verhaltensmuster und eure Gewohnheiten, die euch vielleicht unglücklich machen. Es ist jetzt die beste Zeit dafür.

Eure Katuschka )O(

samhain


Wenn euch meine Texte und Arbeit ein paar Talerchen wert sind, würde ich mich über einen „Energieausgleich“ sehr freuen.
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27 Gedanken zu „Samhain ~ Allerseelen ~ Totenfest + Räucherungen

  1. Samhain wurde ursprünglich (da es unseren Kalender noch nicht gab) in der 11. Neumondnacht gefeiert und dauerte manchmal bis zu 2 Tage. Die Wintervorräte wurden schon vorher überprüft, da ab Samhain außer dem Beifuß nichts mehr geerntet werden durfte. Das Vieh wurde ebenfalls vorher durchgeschaut und das, wo klar, war dass es den Winter nicht überstehen wurde, wurde geschlachtet und zur Lagerung aufbereitet. Zum Zeitpunkt Samhain sollte alles abgeschlossen sein, was es an Aktivitäten in der Landwirtschaft gegeben hat. Das Zusammensein der ganzen Familie wurde dann gleich genutzt um zu feiern und zu schmausen.
    Bevor die Iren nach Amerika gingen, gabs hauptsächlich Kohl und Kartoffeln. Es gab auch viel Schweinefleisch, weil die Iren/Kelten glaubten, dass es das Leben verlängern würde. Weiterhin endete an diesem Tag das Arbeitsjahr der Lohnarbeiter, Knechte und Mägde. Sie bekamen ihren Jahreslohn und durften sich auf dem Markt ggf. einen neuen Herren suchen, bei dem sie das kommende Jahr arbeiten würden. Das ging auch nur zu Samhain.
    Zu Samhain endete das Keltenjahr und so, wie ich es verstanden habe, begann eigentlich erstmal eine Zeit der Leere und Stille. Das Neue Jahr begann meiner Meinung nach erst in den Rauhnächten (zur Wintersonnenwende), wo alles neu beginnt. Es wird ja auch oft von einer Zwischenzeit des Insichgehens gesprochen oder auch von der 5. Jahreszeit (die fälschlicherweise als Fastnacht übersetzt wurde).
    Zu letzterem gibt es aber sicher unterschiedliche Meinungen. Für mich ist das so schlüssiger 🙂

  2. Gut zum Einstimmen 🙂

    Nur was heißt denn die Stränge werden nur an den Ende geflochtne , in der Mitte laufen sie parallel, zum Alllerseelenbrot-backen?
    Nutze ich den ganzen Teig nur für einen ?

  3. Hallo ich las den Beitrag zum samhain. Ich beschäftigte mich damit in einer ausführlichen hexenprojektarbeit. Hexentheoretiker bezeichnen hexensabatte als Vorstellung von regelmäßigen geheimen treffen. Der Begriff sabbat stammt aus dem hebräischen und bedeutet das ende einer Arbeitswoche der Ruhetag. Der sabbat war für due hexen das jahresrad. Die christen verteufelten die natur mit ihren unerklärlichen Phänomen. Es gab 8 sabbate im Jahr. Das sabbat jahr begann mit dem 1 November. Es wurde samhain genannt und somit begann die ruhezeit. Die Natur lag im sterben und die Götter durchschritten das Tor ins schattenreich des todes. Am Vorabend des samhain zelebrierten die hexen das fest. In dee Nacht stand das Tor zwischen den lebenden und toten offen. Das zusammen fallen dieseer feste mit christlichen Feiertagen ist kein Zufall. Viel mehr war es der beweis für die Existenz heidnischer Religion und Bräuche die die Christen zu verdrängen suchten.Das ist ein kleiner aAuszug aus der Arbeit.

  4. Hallo Maria,

    es freut mich sehr, dass es dir gefällt und du vielleicht die ein oder andere Textpassage in deine Märchen mit einbaust.

    Viele Grüsse,
    Katuschka

  5. Danke für deine gute Information über dieses Fest. Bin Märchenerzählerin und flechte gerne solch Wissen in meine Märchenabende für Erwachsene.

  6. Für mich klingt das nur nach Werbung für den christlichen Glauben. Der hat bekanntlich keine Schandtaten gescheut in den letzten Jahrhunderten,das dunkle Mittelalter…. .
    Kreuzzüge im Namen des Glaubens. Wieviel Millionen Menschen sind für diesen Gott gestorben…Wieviel wurden als Hexeb oder Ketzer verbrannt und das soll eine Religion sein,mit einem göttlichem übermächtigem Wesen. Was??? Kein großer starker Gott,tötet u nutzt Menschen aus um sich an ihren Besitz zubereicher oder aus angst vor ihnen. Unser allvater und unsere allmutter geben seit Menschengedenken ohne zu verlangen. Dieses ist nämlich die Grundlage auf der alles beruht. Liebe und Respekt. Mensch und natur im einklang. Kein geld kein besitz zählt.Deswegen ist dieser Vergleich für mich nicht tragbar,vielmehr eine Beleidigung.

  7. Hallo Judith,

    vielen lieben Dank für dein Feedback. Ich gebe grundsätzlich keine Quellen preis, weil ich möchte das sich die Menschen Gedanken machen und selber ein bisschen recherchieren. Zumal das Internet für jeden offen ist 😉
    Ich denke dafür hast du Verständnis. Danke dir!

    Liebe Grüsse,
    Katuschka

  8. neeeeeeeeeee die erbauer der kirchen und kathedralen haben meinen respekt… mehr geht bei mir nicht in sachen kirche… im gegenteil seh ich die scheinheiligen alten männer hab ich hals…

  9. schlies mich an … danke… das is genau meins …ich bin heidin… aber im herzen mehr… von oma in den jahreskreis geleitet 🙂 lange vermisst…alltagsbedingt … schön gleichgesinnte zu lesen… lg 🙂 es gibt mir soviel…

  10. Danke für den schönen Artikel! Les zwar auch sehr viel, aber von den geschichtlichen Hintergründen hab ich noch nie gehört. Verrätst du mir welcher Autor/welche Autorin dazu was geschrieben hat?

  11. Es gab kein festes Datum. Ich zitiere aus meinem Artikel “ Wobei wir hier auch wieder beachten sollten, das die alten Völker sich bestimmt nicht exakt am 31.10 versammelt haben. Sondern sie warteten darauf, das die Blätter von den Bäumen fielen….“

  12. Vielen Dank für all die Mühe, die Du Dir gemacht hast, diese interessanten Informationen für uns zusammen zu tragen. Ich wünsche Dir und Allen ein gutes Samhain. <3

  13. Zu Brauchtum zum Reformationsfest : Reformationsbrötchen. Hatte ich vorher noch nie gehört. Jedoch hier im Ursprungsgebiet der Reformation sind sie fest verankert und nicht weg zu denken.

  14. vielen,vielen dank für den tollen text!!!! ich habe mit begeisterung gelesen.
    übrigens ist deine neu gestaltete seite genial.ich liebe sie!!! :))))

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