Die Brennessel ist sehr vielfältig und dazu noch gesund. Sei es als Brennesselchips oder die berühmte Brennesselsuppe, aber auch als Spinat. Früher bereitete man aus ihr auch einen Brennesselkuchen her. Vor den Brennhaaren der Brennessel muss man sich nicht fürchten, denn nach der Verarbeitung brennen sie nicht mehr. Ganz einfach geht es, wenn ihr die Brennessel kurz mit heissem Wasser überbrüht.

Brennesselbonbons werden aus den Samen der Brennessel zubereitet, die viele von uns in diesem Jahr gesammelt und getrocknet haben.

Rezept:

  • 1,5 Esslöffel Rohrzucker
  • 1,5 Esslöffel Honig (am besten ist Brennesselhonig, den es oftmals auf Märkten oder in ausgesuchten Geschäften zu kaufen gibt)
  • 100 g Brennesselsamen

Zubereitung:

Die Brennesselsamen werden in einer kleinen Pfanne geröstet. Dabei bitte ständig rühren, weil die Samen sonst sehr schnell verbrennen. Nach dem Rösten vom Herd nehmen und beiseite stellen.

Den Rohrzucker und den Honig gut vermischen und für ca. 3-5 Minuten unter ständigen Rühren köcheln lassen. Dann die Brennesselsamen hinzufügen und nochmal alles gut verrühren.

Backpapier auslegen und mit zwei Teelöffeln kleine Bällchen oder Fladen formen. Trocknen lassen und die Brennesselbonbons in einer Dose aufbewahren. Wenn ihr es mögt, könnt ihr die Bonbons mit Puderzucker bestreuen, weil sie dann nicht aneinander kleben.

brennesselbonbons


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5 Gedanken zu „Bonbons aus Brennesselsamen selbermachen

  1. Werde ich auf alle Fälle ausprobieren. 100g Brennesselsamen ist schon eine große Menge. Sammel den Samen auch selbst. Da brauch man schon ne Menge und Zeit. Also nächstes Jahr mehr sammeln.

  2. Brennnesselsamen zum ersten Mal etwas interessierter betrachtet habe ich, weil die Schafe, die ich eine Zeit lang mal gehütet habe, sich gierig darüber her gemacht haben. Ds musste ich auch kosten. Mit Erstaunen habe ich festgestellt, dass der Samen fein nussig schmeckt. Ich habe zwar schon Brennnesselsamen in Fladen gebacken, aber Bonbons daraus herzustellen, auf diese Idee wäre ich nie gekommen.
    Vielen Dank für die Anregung.

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