Weidenwasser in der Hobbypflanzenanzucht hat eine lange Tradition. Mit diesem Wasser werden kleine Stecklinge gegossen und für einen Tag drin stehen gelassen. Kleine Weidenruten finden wir überall in der Natur. Daher ist eine preiswerte und zudem noch biologische Alternative der Chemiekeulen, die es in Gartencentern gibt. Zudem ist es sehr einfach, um dieses Weidenwasser selber herzustellen. Ihr könnt jede Weide für diese Herstellung nehmen.

Am ehesten eignen sich Weidenäste die 1 Jahr alt sind, aber ihr könnt auch etwas ältere nehmen. Die Hauptsache ist, dass sie noch keine harte Baumrinde entwickelt haben und sehr elastisch sein sollten. Am besten fingerdicke Zweige. So wie auf dem Foto am Ende von diesem Artikel. Diese Weidenruten schneidet ihr in 1 – 2 cm lange Stücke. Wenn ihr euch 1 Liter Weidenwasser herstellen möchtet, so benötigt ihr ca. 400 – 500 g Weidenzweige. Diese kleinen Weidenstücke übergiesst ihr mit kochendem Wasser und lasst es für 2 Tage durchziehen und filtert es dann ab. Dieses Weidenwasser ist bis zu 1 Woche haltbar, bei kühler und dunkler Lagerung.

Um eure Stecklinge mit diesem Weidenwasser zu bearbeiten, stellt ihr die sie in ein Glas, dass mit dem Bewurzelungswasser bis zur Hälfte gefüllt ist und lasst sie dort für einen Tag drin stehen. Danach könnt ihr sie ganz normal in einem Topf einpflanzen und mit dem Weidenwasser giessen, bis sie bewurzelt sind.

weidenwasser

(Weidenruten)


Wenn euch meine Texte und Arbeit ein paar Talerchen wert sind, würde ich mich über einen „Energieausgleich“ sehr freuen.
Celticgarden unterstützen:


 

Kommentar verfassen