Die Steckrübe kam aus skandinavischen Ländern und hat so manchen Bauern in Norddeutschland, gerade in Schleswig-Holstein, vor der Hungersnot gerettet. Woher die Steckrübe ursprünglich kommt, ist bis heute nicht geklärt. Ich selber komme aus Schleswig-Holstein und bin mit diesem Essen gross geworden. Steckrüben können auch *online bestellt werden, wenn ihr sie nicht im Supermarkt findet. Aber auf Märkten findet ihr sie bestimmt, weil sie in der letzten Zeit in den Küchen sehr beliebt geworden sind.

steckrübenmus

Zutaten (4 Personen):

  • 1 x etwas grössere Steckrübe
  • 2 x Zwiebeln
  • 4 x Mettenden (ersatzweise Speck)
  • 4 x grössere Kartoffeln
  • Öl
  • Salz und Pfeffer

Die Steckrübe wird in grössere Stücke geschnitten und geschält und in einen grösseren Topf mit Salzwasser gelegt. Dann schält ihr wie gewohnt die Kartoffeln und schneidet sie auch klein. Auch sie werden in das Salzwasser gelegt. Beides zusammen wird so lange gekocht bis alles weich ist.

In der Zwischenzeit die Zwiebeln und die Mettenden klein schneiden. Die Zwiebeln und die Mettenden werden in Öl etwas stärker angebraten und zur Seite gestellt.

Wenn nun die Steckrüben und Kartoffeln weich gekocht sind, wird alles abgegossen und mit einem Kartoffelstampfer zu Mus gestampft. Mit Pfeffer kräftig abschmecken. Dann wird das Zwiebel-Mettenden-Gemisch untergemischt und gut verrührt. Nun nochmal mit Salz abschmecken und fertig ist euer Steckrübenmus. Kleiner Tipp von mir, wenn ihr es erst nächsten Tag verzehrt, schmeckt es viel besser, weil alles gut durchgezogen ist.

Ich selber liebe es mit altmodischen und teilweise vergessenen Gemüsesorten zu kochen. Darum möchte ich euch ein paar Bücher hier vorstellen, die ich selber habe und sehr zufrieden mit ihnen bin:


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19 Gedanken zu „Steckrübenmus ~ Typisch norddeutsches Bauernessen

  1. Lecker. Ich bin früher als Schulkind an einem Steckrübenfeld vorbei gekommen und konnte nicht wiederstehen. Meine Mutter sagte ich darf keine nehmen. Aber ich konnte einfach nicht wiederstehen und mit mir einige andere Kinder auch nicht. Die mochten wir auch roh knabbern. Ich mag sie heute 50 Jahre später immer noch. 🙂 Lecki lecki

  2. Ihr macht sie oft mit der sehr dominant schmeckenden Mettwurst…ich kenne die – in Berlin wird sie Kohlrübe genannt! – mit Gänseklein gegart. Das schmeckt sowas von lecker und ist immer nach Weihnachten im Januar ein richtiger kulinarischer Knaller! Leider gibt es in vielen Bundesländern kaum frisches oder gefrorenes „Gänseklein“ zu kaufen.. War vor 25 Jahren auch noch ganz anders… Schnief…

  3. kenne ich als Suppe von zu Hause aus. Viel Nährstoffe und Vitamine.

  4. Schottische National Gericht ::Leberbratwurst(haggis)Stampfkartoffel und Stampfrueben !LECKER

  5. Hier in Norwegen ist sie nicht aus dem regal wegzudenken

  6. Wir machen auch viel mit alten Sorten, Sessional und Regional das auch im Garten bauen wir viel alte Sorten an bin selber ein Grünkohl Fan. Rüben sind letztes Jahr leider nichts geworden. vielleicht ja dieses 🙂

  7. Quatsch Typisch Norddeutsch.. Das gibt es bei uns im Nördlichen Oberfranken auch schon immer . Bei uns heist das Angestaute Rüben !!!

  8. Ja! Und schöne braune Butter drüber….

  9. Viele Grüsse von einer aus Angeln, Schleswig – Holstein, die jetzt in Berlin lebt.

  10. Man muss nur vorsichtig sein, hatte zweimal vom Rewe holzige Rüben. Einmal musste ich einen ganzen Topf mit Essen wegwerfen, holzig ist ungenießbar

  11. Man muss gar nicht würzen. Karotten und Steckrüben zusammen kochen Kartoffeln separat,dann alles zusammen stampfen und Kochwurst dazu.

  12. wenn man gut wuerzt mit koerniger Gemuesebouilon und mit Zwiebeln, Kartoffelstueckchen kocht, ist es hervorragend!

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