Der Fliegenpilz und seine Verwendung in früheren Zeiten

Fliegenpilz

Der Fliegenpilz ist wohl der Schönling im Walde. Über ihn liest man viel, weil es unendlich viel über ihn zu schreiben gibt. Er war in früherer Zeit ein Sinnbild für eine neugeborene Menschenseele. Die Menschen im Norden sammelten ihn im Herbst um ihn zu trocknen und dann im Winter zu verspeisen. Sie glaubten ganz fest daran, dass der Fliegenpilz die Zukunft enthüllen kann, wenn man einen Wunsch vor dem Essen aussprach. Er wurde auch von den Druiden gegessen, um mit ihn in die Anderswelt zu reisen. Im Mittelalter war die Rotfärbung seines Hutes eine hexen ~ und dämonenabwehrende Farbe. Deswegen war der Fliegenpilz im Mittelalter ein grosser Zauberpilz. Auch die Germanen verwendeten ihn, um in eine Ekstase zu kommen. Sie glaubten auch, dass er die Kraft für einen Kampf steigerte. Der Fliegenpilz war Wotan/Odin geweiht. Denn in der wilden Jagd spornte er sein Pferd Sleipnir so stark an, dass aus seinem Maul Blutstropfen auf die Erde fielen und daraus neun Monate später die Fliegenpilze wuchsen. Darum gilt er auch als Glückssymbol zu Silvester.

Fliegenpilze
Fliegenpilze / @CG

Im Mittelalter wurde dieser Pilz zur Vorbeugung gegen Schwindsucht verschrieben und auch als Wurmmittel soll er Verwendung gehabt haben. Bis weit ins 18. Jahrhundert verschrieb man ihn gegen Kopfschmerzen und gegen Schlaganfall. Erschöpfungszustände soll er geheilt haben. Genauso wie Fieber und Epilepsie. Im Volksglauben des Mittelalters wurde die “Giftigkeit” des Fliegenpilzes mit Schlangen und Kröten in Verbindung gebracht. Weil sie angeblich ihre giftigen Sekrete an dem Fliegenpilz ausschwitzten.

Fliegenpilz
Fliegenpilz /@CG

Der Fliegenpilz kam zu seinem Namen, weil man dachte, dass er klein geschnitten und in gezuckerter Milch aufgekocht Fliegen anzieht und tötet. Später stellte man fest, dass die Fliegen nur betäubt waren und zu einem späteren Zeitpunkt wieder munter davonflogen. Bis weit nach dem 2. Weltkrieg konnte der Fliegenpilz sogar noch in einigen Restaurants in Norddeutschland gegessen werden. Dazu wurde die Huthaut des Fliegenpilzes abgezogen. In Russland ist es heutzutage noch Sitte den Fliegenpilz in Wodka einzulegen und zu trinken. Sein Saft soll Wanzen töten, wenn man damit die Bettstellen bestreicht.

Junger Fliegenpilz
Junger Fliegenpilz /@CG

Der Schriftsteller John Allegro kam zu der Annahme, das Jesus ein Fliegenpilz sei. Er gab dazu auch ein Buch heraus. Zu dieser Erkenntnis kam er, als er einer von Wenigen die  Schriftrollen von Qumran erforschen sollte. Diese Schriftrollen werden im Vatikan aufbewahrt. Nach John Allegro war das Fleisch des Fliegenpilzes der Leib Christi, der zusammen mit Rotwein (Blut Christi) beim Abendmahl gegessen wurde. Demnach ist das Christentum eine Fortsetzung des Dionysos-Kultes. John Allegro starb 1988 auf unerklärliche Weise.

Christus als Pilz

Die Evangelien sind pure Erfindung; der Gott der Juden und Christen hat nie existiert, sondern ist ein verschlüsseltes Phallus-Symbol. Anhänger einer Sekte, die den Fliegenpilz als Verkörperung Gottes betrachtete, wollten mit diesem groß angelegten Täuschungsmanöver ihre Geheimnisse für spätere Generationen retten.

Das behauptet jedenfalls der renommierte englische Philologe John M. Allegro, 47. Bekannt geworden als einer der Entzifferer der Schriftrollen vom Toten Meer und lange Jahre Dozent für Bibel-Studien an der Universität Manchester, hat er nun mit erstaunlichem wissenschaftlichen Apparat die These aufgestellt, das Christentum sei eine “Pilz-Religion”, Christus ein “Pilzheld”*….weiterlesen könnt ihr wenn ihr auf den Link klickt!

Quelle: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44931103.html

 


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