Fichtenharzsalbe zum Selbermachen

fichtenharz

Heute möchte ich euch ein Rezept vorstellen, was mal wieder schnell herzustellen ist und nicht soviele Zutaten braucht. Denn wenn ich eins hasse sind es ellenlange Rezepte mit tausenden von Zutaten, wo man zum Schluss schon 2 Wochen braucht, um alles zu kaufen. Vorab möchte ich schreiben, das ihr immer auf einer kleinen Stelle an eurem Körper diese Salbe erstmal probeweise auftragen solltet, weil Nadelbaumharz manchmal Allergien auslösen kann. Nicht das ihr euch die Brust einschmiert und ausseht als ob ihr die Pocken habt 😉

Um euer Harz zu reinigen, könnt ihr wie in meinem anderen Artikel vorgehen.

Das Harz könnt ihr von Fichten,Lärchen, Tannen und Kiefern sammeln. Nicht ganz eine Handvoll sollte reichen. Olivenöl und Bienenwachs benötigt ihr dann auch noch. Desweiteren nehmt ihr einen ausrangierten Topf. Am besten einen Topf den ihr nicht mehr braucht oder eine Konservendose, weil das Harz und seine Rückstände sehr schlecht zu reinigen sind.

Euer gesammeltes Harz zusammen mit dem Speiseöl eurer Wahl (gleiche Menge wie das Harz) füllt ihr in den Topf und lässt es auf kleinster Flamme schmelzen. Anschliessend nach und nach das Bienenwachs zugeben. Bis alles schön flüssig ist. Ständig umrühren ist ganz wichtig. Danach giesst ihr die Flüssigkeit durch ein feines Sieb und lässt es erkalten. Ihr könnt es in kleine Töpfchen umfüllen.

Fichtenharzsalbe ist durchblutungsfördernd, keimreduzierend, entzündungshemmend und hustenstillend. Diese Salbe kann bei Bronchitis, Husten, Halsbeschwerden verwendet werden. Auch bei Rheuma und Krampfadern soll sie gute Dienste leisten.

Bitte beachtet, dass diese Vorstellung den Gang zu einem Arzt oder Heilpraktiker nicht ersetzt. Bitte auch meinen Hinweis vor einer möglichen Anwendung lesen!

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(Fichtenharz)

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