Rotklee – Trifolium pratense

Rotklee gehörte schon immer zu den Frauenkräutern. Frauen in den Wechseljahren sollen täglich 3 Blüten von dem Rotklee essen. Er ist auch als Liebes – Seelentröster bekannt. Im Mittelalter wurde er sehr viel als Viehfutter angebaut. Der Rotklee ist wird gerne als Honigpflanze angepflanzt.

Andere Namen:

Wiesenklee, Futterklee, Hummelklee

Volksheilkunde:

Schuppenflechte, Ekzemen, Brustkrebs, Eierstockkrebs, Lymphdrüsenkrebs, Gicht, Keuchhusten, Reizhusten, Wunden, Quetschungen, Husten, Verstopfung, Blutreinigung, Rheuma, Hitzewallungen, Heiserkeit, Durchfall, Wechseljahre, Prämenstruellem Syndrom, Regelschmerzen, Östrogenmangel, Milchdrüsenentzündung, Rheumaschmerzen

Eigenschaften :

kühlend, krampflösend, harntreibend, blutreinigend, schleimlösend, appetitanregend, hustenstillend, entzündungshemmend, stopfend, cholesterinsenkend, milchbildungshemmend

Inhaltsstoffe:

Flavonoide, Gerbstoffe, Saponine, ätherische Öle, Pythoöstrogene (Isoflavone)

Verwendung:

Blüten, Blätter

Darreichungsform:

Tee, Tinktur, Umschläge, Waschungen, Blütenessenz

Vorkommen:

Rasenflächen, Wegrändern, Wiesen, Gärten

Blütezeit:

Mai-Oktober

Sammelzeit:

Mai-Oktober (Blüten und Blätter)

Verwechslung mit anderen Pflanzen:

mit dem mittleren Klee ( Trifolium medium). Er hat spitze Blätter und zickzackförmige Stängel.

Naturschutz:

Nicht geschützt

rotkleeAnbau:

Der Rotklee ist eine winterharte Pflanze. Er liebt einen feuchten Boden und die Sonne. Die Vermehrung erfolgt im Frühling durch Aussaat und durch Teilung.

Ernte und Trocknung:

Man sammelt die oberen Blätter und die Blüten nach deren Öffnen. Am besten an einem sonnigen Tag. Sie werden in Schichten getrocknet.

Geschmack und Geruch:

bitter & aromatisch

Verwendung in der Küche/Haushalt/Kosmetik/Tierhaltung:

Die Rotkleeblätter kann man zu Spinat verarbeiten. Desweiteren nimmt man die Blüten als Dekoration in Salaten. Aus den Blüten kann ein Gelee hergestellt werden.

Tee – Zubereitung:

  •  2 TL getrocknete Rotkleeblüten
  • 1 Tasse Wasser

Eine Tasse kochendes Wasser über die Rotkleeblüten giessen und ca. 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen. Abfiltern und nach bedarf mit etwas Honig süssen. Dieser Tee kann bei Wechseljahresbeschwerden getrunken werden.

Rotklee – Tinktur:

Um eine Rotklee-Tinktur herzustellen, füllt ihr Rotkleeblüten in euer Glas und füllt es mit soviel 40% Alkohol auf, dass alle Blüten bedeckt sind. Dann verschliesst ihr das Glas und schüttelt gut durch. An einen nicht zu warmen Ort 4 Wochen ziehen lassen. Täglich schütteln und nach möglicher Schimmelbildung kontrollieren. Nach den 4 Wochen abfiltern und in kleine braune Tropferfläschen umfüllen. Diese Tinktur kann bei schmerzhafter Periode und bei Hitzewallungen in den Wechseljahren eingenommen werden. 3x täglich bis zu 20 Tropfen.

Räucheranwendung & Volksglauben:

Eine Rotklee-Räucherung hilft uns bei Liebeskummer und nicht erfüllter Liebe. Diese Räucherung stärkt bei Kummer und Sorgen unsere Seele. Dadurch werden wir von unseren inneren Schmerzen befreit und wenden unseren Blick nach vorne.

Klee steht schon immer in der Verbindung, das Glück anzuziehen.

Nebenwirkungen:

Stillende Frauen und Schwangere müssen den Rotklee meiden!!! Bitte beachtet, dass diese Pflanzen – Vorstellung den Gang zu einem Arzt oder Heilpraktiker nicht ersetzt. Bitte auch meinen Hinweis vor einer möglichen Anwendung lesen!

rotkleeblüten
(Rotkleeblüten)

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