Odermennig räuchern | Als Beschwörung gegen die Trude

Odermennig räuchern
Odermennig räuchern | ©katuschka

Mit Odermennig räuchern, um uns vor Verfluchungen und negativen Energien zu schützen. So sind wir vor negativer Energie geschützt und Verwünschungen und Beschreiungen können uns nicht erreichen. Sein Pflanzengeist ist so stark, dass er dem Absender, der negativen Energien, alles in doppelter Form zurücksendet. Die Räucherung des Odermennigs vertreibt die bösen Geister (negative Gedanken) und macht uns glücklich und beschwingt. Wir werden durch ihn von unseren materialistischen Wesenszügen befreit und können uns dadurch wieder dem Herzen zu wenden.

Um den Odermennig zu räuchern, sollte seine magische Sammelzeit beachtet werden. Der Odermennig gehört auch in den Neunerlei-Glauben. Bei diesem Zauberglauben muss alles in neunerlei Stückzahl sein. Der Odermennig gehörte auch in den Wetterglauben. An ihm orakelte man genauso wie bei der Königskerze, die Deutung des bevorstehenden Wetters. Eine alte Räucherzeremonie aus dem 18. Jahrhundert möchte ich euch nicht vorenthalten und schreibe sie euch hier auf.

 

Wer behext war, dem halfen die Beschwörer auf folgende Weise

Sie winden einen Kranz aus fünferlei Blumen und zwar aus Ehrenpreis, Farnblätter, Weinraute, Beifuss und den Odermennig. Dann lassen sie ihn trocknen und zerreiben ihn zu Pulver. Dejenige der verhext war, muss beim Beschwörer über Nacht bleiben. Dieser macht um Mitternacht ein Feuer aus neunerlei Holz und in die Kohle, die nach dem Feuer bleibt, streut er das Pulver und spricht dabei einige beschwörende Worte. Darauf schlägt er leicht auf den Verhexten dreimal hintereinander, und zwar im Namen des jeweiligen Glaubens mit einem Brombeerzweige, welcher mit drei Schnitten mit einem neuen Messer, die Hand mit einem weissen Tuch umwunden, abgeschnitten wird. Der Trude schmerzen diese Schläge äußerst tief und sie muss erscheinen. Nun verbietet der Beschwörer der Trude, dem Menschen zu schaden. Der verhexte Mensche selbst aber darf die Trude nicht ansprechen. Die Verhexung ist dann von ihm genommen.

Seine magische Sammelzeit ist der abnehmende Mond. Odermennig mischt sich gut mit Beifuss und Wacholder zu einem grossen Schutzräucherwerk. Kann getrocknet auch sehr gut in einem Räucherbündel mit eingebunden werden.

 

 


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