Tannensalbe nach Hildegard von Bingen

Ich möchte hier noch einmal ausdrücklich drauf hinweisen, das diese Salbe NACH einen Rezept aufgeschrieben worden ist und nicht von der Hildegard von Bingen ist. Ich betone es hier, weil die alten Rezepte viel verfälscht und auch andauernd umgeschrieben wurden. Jedenfalls sollte diese Salbe in keiner Hausapotheke fehlen. Kommt ihr nicht direkt an Materialien von der Tanne, so könnt ihr selbstverständlich auch die Fichte als Ersatz nehmen. Tannensalben sind schon seit dem frühen Mittelalter bekannt. Eventuell auch schon früher und wurden viel bei Kopfschmerzen angewendet. Diese Salbe kann mehrmals täglich bei Kopfschmerzen auf die Stirn und Schläfen einmassiert werden. Wem die Herstellung mit Butter nicht zusagt, der kann natürlich auch Bienenwachs nehmen oder eine andere Salbengrundlage.

Zutaten

  • 50 g Salbeiblätter
  • 100 g Tannennadeln, Rinde und Tannenholz
  • 500 ml Wasser
  • 150 g Butter

Zubereitung

Nadeln, Rinde, Holz und die Salbeiblätter sehr kleinschneiden und solange mit dem Wasser auf niedriger Temperatur kochen lassen, bis eine dicke Masse entstanden ist. Dann unter ständigem Rühren die Butter hinzufügen. Alles abfiltern und in ein Gefäss füllen. Diese Tannensalbe muss im Kühlschrank aufbewahrt werden, weil sie sonst ranzig wird. Salben mit Butter werden immer in kleinen Mengen zubereitet, weil die Haltbarkeit nicht so lange ist.


Bitte beachtet, dass diese Vorstellung den Gang zu einem Arzt oder Heilpraktiker nicht ersetzt. Bitte auch meinen Hinweis vor einer möglichen Anwendung lesen!


 

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