Ahnenritual und wie man sich einen Ahnenaltar errichtet

Viele Menschen haben Wünsche und Bitten, aber wissen nicht an wenn sie sich wenden sollen. Die meisten von uns tun es im stillen. Sie richten ihren Wunsch oder Bitte an ihre Seele und hoffen das alles gut wird. Seit altersher nehmen unsere Vorfahren oder auch Naturvölker Kontakt mit ihren Ahnen auf. Um mit ihnen in Kontakt zukommen, müsst ihr euch einen Ahnenaltar und einen Ahnentopf errichten. Der Ahnentopf verbindet den Draht zwischen dir und deinen Ahnen. Der Topf muss nicht pompös sein. Es kann ein Tonteller oder vielleicht eure Lieblingsschale sein. Er sollte aber nicht aus Metall sein, sondern am besten aus Ton. In eurem Ahnentopf füllt ihr Gaben für eure Ahnen, wie zum Beispiel Zapfen, Hölzer, Blätter, Harze oder Erde.

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Nun bereitet ihr euch ein Räucherwerk zu. Dieses Räucherwerk solltet ihr nur entzünden, wenn ihr mit euren Ahnen in Kontakt treten wollt. Eine Räuchermischung könnt ihr aus folgenden Zutaten wählen:

Dieses selbst zusammengestellte Räucherwerk bewahrt ihr bitte in einer kleinen schönen Dose auf und plaziert es auf eurem Ahnenaltar.

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Jetzt richtet ihr euch den Ahnenaltar ein. Er kann auf einer Kommode, Ablage, Tischchen oder auch auf dem Boden sein. Auf diesen Altar kommen allerlei Gegenstände, wie Kerzen, Fotos von euren Ahnen, Salz in Schalen, Früchte, Gegenstände die mal euren Ahnen gehört haben oder geschenkte Sachen, Kräuter, Hölzer u.s.w…Euer Ahnenaltar muss jeden Tag von Staub und Unreinheiten befreit werden. Wenn ihr noch ein Gefäss für Wein für eure Ahnen bereitstellen möchtet, so müsst ihr bedenken, das der Wein jeden Tag ausgewechselt werden muss. Das ist sehr wichtig. Der Ahnentopf, den ich oben beschrieben habe, sollte in der Mitte des Ahnenaltars seinen Platz haben. Wenn ihr fertig mit eurer Gestaltung seit, lasst ihr den Altar ein bisschen auf euch einwirken, indem ihr euch vor ihn hinsetzt und zu innerer Einkehr kommt.

Wenn ihr nun fertig seit entzündet ihr euer Räucherwerk und reinigt euch und den Altar damit. Der Rauch der Kräuter wird mit einer Feder oder mit euren Händen über den ganzen Altar und jeden Gegenstand verteilt. Zum Schluss reinigt ihr euch auch mit diesem Rauch von Kopf bis Fuss.

Nun müsst ihr euch noch eine Anrufung euer Ahnen ausdenken. Nehmt euer Tagebuch oder auch nur einen Zettel und experimentiert mit Wörtern so lange herum, bis es euch gefällt. Es gibt keine Einheitsanrufung für Rituale, jeder hat und sollte seine eigene Anrufung für sich selber haben.

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Wenn ihr eure Anrufung fertig habt, könnt ihr zu dem Ahnenritual kommen. Dafür benötigt ihr ein Stück Papier und einen Stift. Zuerst werden die Kerzen und das Räucherwerk auf euren Altar angezündet und ihr müsst selber zu einer inneren Ruhe kommen. Wenn diese innere Ruhe eingekehrt ist, schreibt ihr auf dem Papier eure Bitten, Träume und Wünsche und faltet es viermal zusammen. Dann legt ihr das Papier in euren Ahnentopf. Wenn du mental dazu nun bereit bist, lässt du den Wunsch von dir weichen und überträgst ihn dadurch an deine Ahnen. Nach einiger Zeit der Stille wirst du die Verbundenheit mit deinen Ahnen spüren. Habe keine Angst davor, sondern lasse sie in dir rein. Deine Emotionen werden  ein bisschen „hochkochen“ und du wirst vielleicht anfangen zu weinen, aber lasse es zu. Es wird dich befreien. Wenn du merkst, das nach einer Zeit dieses wohlige schöne Gefühl von dir weicht, ist es an der Zeit deinen Ahnen zu danken und die Zeremonie zu beenden. Du musst ganz fest an deine Ahnen und an dich glauben, wenn du das tust, dann werden dir deine Ahnen auch immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Eure Katuschka )O(

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