Tigerbalsam zum Selbermachen | Gegen Kopfschmerzen und Erkältung

Tigerbalsam selbermachen
Tigerbalsam selbermachen | ©Josch13/pixabay

Tigerbalsam kann man selbermachen. Tigerbalsam oder auch Tiger Balm hat eine lange Tradition. Dieser Balsam ist gut gegen Kopfschmerzen, Insektenstichen, Erkältungen und  verstopften Nasen. Er fördert die Durchblutung bei allen Gelenk- und Muskelbeschwerden, wie Zerrungen, Prellungen und Verstauchungen.

Die Zutaten für so ein Tigerbalsam sind doch recht exotisch und nicht mal eben um die Ecke zu besorgen. Alle Zutaten könnt ihr aber auch im Internet oder in einer Apotheke kaufen. Paraffin und Vaseline sind sehr umstritten, wenn ihr einen originalen Tigerbalsam herstellen möchtet, gehören sie aber dazu. Vaseline ist eine andere Verarbeitung von Paraffin.

 

Rezept Tigerbalsam

  • 2 g Menthol
  • 2 g Kampfer (racemischer)
  • 1,5 g Pfefferminzöl (ätherisch)
  • 1,5 g Cajeputöl (ätherisch)
  • 0,2 g Nelkenöl (ätherisch)
  • 4,5 g Paraffin
  • 10 g Vaseline

Zubereitung von Tigerbalsam

Unter leichter Wärmezufuhr, in einem Wasserbad, das Menthol und den Kampfer mit dem Paraffin vermischen. Dann kommt die Vaseline hinzu. Aus dem Wasserbad herausnehmen und in eine Fantaschale hineinfüllen und dann kalt rühren, also solange rühren bis die Masse kalt ist. Wenn es abgekühlt ist, gebt ihr die restlichen Zutaten, wie Pfefferminz-, Cajeput- und Nelkenöl hinzu. Es wichtig, dass die ätherischen Öle in die abgekühlte Masse kommen, weil sie sich sonst verflüchtigen/verdampfen würden. Es muss unbedingt die ganze Zeit gerührt werden, bis sich eine schöne geschmeidige und klare Masse gebildet hat. Nun füllt ihr den Tigerbalsam in vorbereitete sterilisierte Döschen oder kleinen Schraubgläsern und lasst es aushärten. Dafür kann der Tigerbalsam in den Kühlschrank gestellt werden.

Fertig ist der Tigerbalsam. Das war auch schon alles. Ich verwende es meistens für die verstopfte Nase, damit ich wieder freier atmen kann, aber dabei aufpassen, das es nicht in die Nase kommt. Tigerbalsam ist sehr vielfältig, aber ihr müsst darauf achten, dass er nicht auf die Schleimhäute kommt und auch nicht in die Augen. Das er bei Kindern und bei Säuglingen nicht verwendet werden darf, brauche ich hier wohl nicht betonen. Bitte auch meine Information zu den Rezepten lesen.


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