Brennesselchips selbermachen

brennessel

Brennesselblätter sind am leckersten, wenn sie jung sind. Bei älteren Exemplaren werden sie meist faserig und zäh. Darum werden für solche Zubereitungen immer junge Blätter gesammelt. In Asien gehört die Brennessel in die Küche und Brennesselchips werden dort sehr gerne und reichlich gegessen, zum Beispiel als Snack mit Sojasauce. Bei uns ist es noch nicht so bekannt. Wer Sojasauce nicht so gerne mag, kann sie natürlich weglassen. Sie sind auch sehr lecker zu gegrilltem Fleisch und auch so zum Knabbern sind sie ein Genuss. Bei diesen Brennesselchips ist der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt auch andere essbare Blätter von Wildkräutern in Teig frittieren. Sie selber zuzubereiten geht ganz leicht und schnell.

Zutaten

  • Brennesselblätter (soviel wie ihr benötigt)
  • 75 g Mehl
  • 1 ~ 2 Eier
  • 150 ~ 200 ml Milch
  • Salz
  • Speiseöl

Zubereitung

Die Zubereitung ist ganz einfach. Die Brennesselblätter könnt ihr mit einem Nudelholz walzen, dann brennen sie nicht mehr bei der Zubereitung. Ihr solltet nur nicht so fest walzen, damit der Pflanzensaft nicht ausläuft. Nun mischt ihr Mehl, Eier, Milch und etwas Salz zu einem Teig zusammen und taucht die Brennesselbätter in den Teig hinein. Zwischenzeitlich wird das Öl in einer Pfanne ausgelassen und die Brennesselblätter darin kross gebraten/frittiert. Um das sie nicht so fettig sind, könnt ihr sie auf einem Leinentuch oder Küchenpapier legen, damit das überschüssige Fett dort hinein zieht.

Ihr könnt die Brennesselchips mit einem Dip oder mit Sojasauce essen. Manche frittieren auch roh die Brennesselchips, also ohne Teig. Wahrscheinlich sind es dann die gesündesten Chips die man kennt und werden meist in einer Mischung mit Gemüsechips gegessen. Gemüsechips könnt ihr aus rote Beete, Karotten oder auch der Pastinake machen. Zu so einer Mischung passen die Brennesselchips ohne Teig super hinzu. Gereicht wird dazu ein Dip nach Belieben.


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