Gemüsebrühe zum Selbermachen

bio gemüsebrühe

Nachdem nun „1001 Rezepte“ über das Selbermachen von Gemüsebrühe bei Facebook herumgeisterten, habe ich etliche Rezepte davon ausprobiert und war nicht immer so ganz vom Geschmack überzeugt. Deshalb habe ich mich mal selber drangesetzt und ein eigenes Rezept kreiert. Wenn ihr Gemüsebrühe viel in eurer Küche verwendet, kann ich euch dieses Rezept ans Herz legen. Um dieses Rezept nachzumachen, solltet ihr Biogemüse nehmen. So habt ihr später eine gesunde und sehr leckere Gemüsebrühe, die ihr für viele Rezepte verwenden könnt. Ihr werdet von ihrem Geschmack begeistert sein und jegliche gekaufte Brühe meiden. Das Rezept reicht ca. für 2 -3 Gläser und wundert euch nicht, wenn ihr das Gemüse kleinschneidet, wieviel es aussieht. Wenn alles getrocknet ist, bleibt nur noch ein kleines Häufchen übrig.

Zutaten:

  • 250 g Karotten
  • 250 g Lauch (Porree)
  • 200 g Staudensellerie
  • 1 -2 Petersilienwurzel
  • 2 Gemüsezwiebeln
  • 1 grüne Paprika
  • 3 Tomaten
  • 1/2 – 1 Knollensellerie
  • 1 Bund Liebstöckel
  • 1 Bund Petersilie
  • 250 g grob gekörntes Salz
  • 10 schwarze Pfefferkörner

Das Gemüse und die Kräuter werden gewaschen, geschält und sehr klein geschnitten. Wer mag kann es auch raspeln. Umso kleiner das Kleingeschnittene ist, umso schneller trocknet es. Wenn ihr es im Backofen trocknen möchtet, müsst ihr alles auf dem Blech verteilen und auf sehr kleiner Stufe für ca. 12 Stunden trocknen. Am besten ist dafür ein Heissluftofen. Die Backofentür sollte leicht geöffnet sein, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Dafür steckt ihr einen Kochlöffel zwischen die Öffnung. Das Gemüse muss öfters gewendet werden.

Wenn ihr einen Dörrautomaten habt, ist es natürlich besser, weil die Trocknung damit nur ca. fünf Stunden dauert. Am energiesparender ist es, wenn ihr das Gemüse auf einen Holzofen oder in einem Heizungsraum trocknet. Aber bei dieser Trocknung sollte drauf geachtet werden, dass kein Staub und Aschereste das Gemüse verunreinigen. Um das zu verhindern, kann ein sauberes Geschirrtuch über das Gemüse gelegt werden.

In der Zwischenzeit werden die Pfefferkörner grob zermahlen. Wenn euer Gemüse getrocknet ist, wird es mit dem Pfeffer und dem Salz vermischt. Bei der Salzzugabe müsst ihr ein wenig drauf achten, dass es nicht zu salzig wird. Am besten nach und nach zugeben und ab und an probieren, damit es nicht zu salzig wird. Wenn alles gut vermischt ist, wird alles in den Mixer getan. Wie ihr den Mixer einstellt, hängt davon ab, ob ihr Gemüsepulver oder es doch ein wenig grober sein sollte. Das müsst ihr selber entscheiden, weil unsere Geschmäcker doch sehr verschieden sind.

Wenn ihr alles gut gemahlen habt, lasst ihr es noch für einige Tage ausgebreitet auf einem Backblech liegen, damit Restfeuchte sich verflüchtigen kann. Dann fühlt ihr es in eure Gläser. Fertig ist eure Bio-Gemüsebrühe.

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Bio-Gemüsebrühe selbermachen

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