Beinwell Sportlersalbe

Sportlersalbe aus Beinwellwurzeln

Aus meinem Bekanntenkreis die viel Sport machen, verwenden diese Salbe häufig. Diese Beinwellsalbe ist aber nicht nur was für Sportler, auch andere Schmerzen können mit ihr behandelt werden. Beinwellwurzeln werden meist Ende Oktober bis März/April gesammelt, weil sie dann ihre grösste Wirksamkeit in sich tragen. Der Beinwell sollte kein oberirdisches Kraut mehr haben, damit die Kraft in den Wurzeln sitzt. Diese Salbe wird bei vielen Beschwerden verwendet, wie zum Beispiel bei:

  • Rückenschmerzen
  • Kniearthrose
  • Zerrungen
  • Prellungen
  • Verstauchungen
  • Muskelschmerzen
  • Schwellungen in den Gelenken
  • Nerven- und Gelenkschmerzen
  • Ischiasbeschwerden
  • schlecht heilende (nicht offene) Wunden
  • Knochenbrüche
  • Blutergüsse
  • Gicht
  • Arthritis
  • Muskelkater
Sportlersalbe aus Beinwellwurzeln
Frische Beinwellwurzeln aus dem Garten/@katuschka

Beinwellsalbe wirkt entzündungshemmend, gewebeaufbauend, zellerneuernd, bruchheilend, kühlend, abschwellend und schmerzstillend. Wie ihr an den Eigenschaften sehen könnt, ist der Beinwell eine sehr wirkungsvolle Heilpflanze. Wer mehr über diese wundervolle Pflanze lesen möchte, kann sich hier informieren. Um die Beinwellwurzeln selber zu sammeln, könnt ihr in der Natur finden, aber auch im eigenen Garten anpflanzen. Wer keinen Garten besitzt, kann ihn natürlich auch auf den Balkon züchten. Beinwell ist eine problemlose Pflanze was die Züchtung angeht. Aus jedem kleinen Stück Wurzeln kann eine neue Pflanze herangezogen werden.

Eine Salbe aus den Wurzeln des Beinwell ist sehr einfach in der Zubereitung, wenn man schon ein wenig Erfahrung in der Herstellung von Salben hat. Alles was man dazu braucht sind Beinwellwurzeln, Bienenwachs, geruchneutrales Öl und eventuell für den Duft ein ätherisches Öl. Zum Beispiel ätherisches Öl vom Rosmarin, weil der Rosmarin durchblutungsfördernd wirkt. Man kann die ätherischen Öle aber auch nur für den Duft der Salbe verwenden.

Herstellung der Beinwellsalbe:

  • 200 ml Speiseöl nach eurer Wahl
  • 20 Gramm Bienenwachs (+/-)
  • 40 Gramm frische Beinwellwurzeln (habt ihr nur getrocknete Wurzeln, nehmt ihr einfach die Hälfte davon)

Die Beinwellwurzeln werden gesäubert und kleingeschnitten. Sie können auch zerrieben werden. Dann legt ihr die Wurzeln in das Öl und erwärmt es auf ca. 70 Grad. Die Wurzeln sollten bei konstanter Temperatur eine halbe Stunde im Öl ausziehen. Ab und an umrühren. Nun stellt ihr den Topf beiseite, deckt ihn zu und lasst ihn für 24 Stunden stehen. Danach erwärmt ihr es noch einmal und filtert es dann durch. Die Beinwellwurzeln nochmal kräftig ausdrücken. Nun wird das aufgefangene Öl wieder auf 70 Grad erhitzt und das Bienenwachs hinzugefügt. Das Bienenwachs  komplett schmelzen lassen. Das Gemisch muss eine Salbenkonsistenz haben. Um das sicher zustellen, nehmt ihr ein wenig auf einen Löffel und legt es auf eine Untertasse und lasst es abkühlen. Nach Fertigstellung giesst ihr es in einen anderen Behälter und lasst es abkühlen. Wenn ihr ätherische Öle verwenden möchtet, müsst ihr drauf achten, das ihr sie erst zugibt, wenn die Salbe fast abgekühlt ist. Nun füllt ihr die Salbe in eure Döschen und beschriftet sie. Die Beinwellsalbe wird kühl und dunkel gelagert und ist ca. ein Jahr haltbar.

Bitte beachtet, dass diese Salbe den Gang zu einem Arzt oder Heilpraktiker nicht ersetzt. Bitte dazu auch meinen Hinweis auf der Startseite beachten.

beinwellwurzeln
Frische Beinwellwurzeln /@katuschka

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