Blutweiderich räuchern: Magische Kraft für Schutz und Versöhnung

Blutweiderich | ©CG

 

In der alten Räucherkunde kommt der Blutweiderich nicht vor, aber wir können seine Signaturen, die ihm unsere Altgläubigen gegeben haben, dafür nutzen, ihn in unsere heutige Räucherkunde zu integrieren.

Magische Eigenschaften

  • beschützend
  • reinigend
  • versöhnend
  • zusammenhaltend

Schutz und Reinigung

Eine Blutweiderich-Räucherung hält negative Energien aus Räumen fern. Wenn ihr das Gefühl habt, dass euch jemand manipuliert, ist so ein Räucherwerk die erste Wahl. Er galt schon immer als sehr beschützend, wenn es um Verfluchungen oder negativen Energien ging.

Er beschützt uns vor negativen Energien und Verfluchungen, durch schlechtes Reden über uns in unserer Abwesenheit. Diese Pflanze wird auch in Reinigungs- und Schutzräucherungen gerne verwendet.

Versöhnung und seelische Stärke

Eine Räucherung verleiht uns Schutz. Er hilft uns dabei, alte seelische Belastungen loszulassen und uns auf unsere Zukunft zu konzentrieren. Für neue Unternehmungen gibt er uns Kraft und Stärke und befreit uns aus der Starre.

Aber auch in Liebesräucherungen ist er sehr beliebt. Wenn ihr mal mit einem geliebten Menschen einen nicht endenden Streit habt, so räuchert die Räume, wo gestritten wurde, mit dem Blutweiderich aus. Ihr solltet auch euch selber „abräuchern“ und vielleicht auch die Person, mit der ihr gestritten habt. Sofern sie es zulässt.

In Räumen, wo viel gestritten wird oder eine Beziehung, die gerade in Streitigkeiten zerbricht, leistet so ein Räucherwerk gute Dienste.

Anwendung, Sammeln und Mischungen

Magische Sammelzeit und Trocknung

Blutweiderich wird während der Blüte zum Schnitterfest gesammelt.

Zum Trocknen wird die ganze Pflanze kopfüber schonend aufgehängt oder die Blütenstiele einzeln ausgelegt, wobei man öfters wenden sollte, damit die zarten Blüten nicht an der Unterseite haften bleiben.

Blutweiderich wird dunkel getrocknet. Dafür kann er mit einem Geschirrhandtuch überdeckt werden. Dabei bleiben seine Blüten farbig und verblassen nicht. Nach der Trockenzeit nehmen seine Blüten einen Blauton an.

Räuchermischungen und Brauchtum

Diese wunderbare Räucherpflanze kann mit Salbei, Wegerich und Fichtenharz zu einem harmonischen Räucherwerk vermischt werden. Menschen, mit denen man einen heftigen Streit erlebt hat, schenkt man Blutweiderich. Ein Zeichen der Bereinigung und Versöhnung. Er gehört auch in den Kräuterbüschel; ein Brauch aus vorchristlicher Zeit.