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Das Heidnische Wundkraut: Die Goldrute
Schon unsere Urahnen verwendeten diese wunderschöne Pflanzenseele reichlich, weshalb sie auch den Eigennamen Heidnisches Wundkraut erhielt. Sie behandelten an erster Stelle ihre Kampfwunden mit der Echten Goldrute.
Im Mittelalter wurde sie als Wünschelrute verwendet und auch Unsegenkraut genannt, weil man mit ihr bösartige Wunden behandelte oder sie auch gegen den Bösen Blick. verwendete.
Volkstümliche Namen: Heidnisches Wundkraut, Goldraute, Heilwundkraut, Waldkraut, Unsegenkraut
Die Goldrute im Brauchtum: Glück und Reichtum
- Geldzauber: Getrocknete Goldrutenblüten in einem Beutelchen bei sich getragen, sollten Reichtum und Wünsche herbeirufen. Der Glaube besagte, dass sie verborgene Schätze findet. Bei Liebes- und Geldzauber war sie früher sehr beliebt.
- Glück im Haus: Wenn sie plötzlich vor einem Haus wächst, so sollte man sie nicht entfernen, weil dann Reichtum und Glück ins Haus ziehen.
- Kräuterbündel: In manchen Gegenden kam die Echte Goldrute mit in den Kräuterbündel.

Goldrute räuchern: Licht, Weissagung & Dankbarkeit
Ihre Themen beim Räuchern sind:
- weissagend
- vertreibend
- beruhigend
- ausgleichend
Eine Goldruten-Räucherung wird heutzutage genommen, um negative Energien aus Räumen fernzuhalten. Mit ihr können auch ganze Häuser ausgeräuchert werden. Unsere Urahnen verräucherten die Goldrute gegen Krankheiten und Dämonen, die diese Krankheiten auf andere Menschen übertrugen. Dafür wurde die Echte Goldrute verwendet, weil es die, aus Nordamerika, eingewanderten Goldruten damals hier noch nicht gab.
- Licht, Energie und Problemlösung: Da die Goldrute durch ihre gelbe Farbe zu den Sonnenkräutern zählt, schenkt sie Licht und wärmende Energien. Dadurch wird unser Selbstbewusstsein gestärkt. Bei Partnerschaftsproblemen kommt diese Räucherung uns zur Hilfe, um wieder klar denken zu können und sich aus festgefahrenen Problemen langsam zu lösen.
Die Rute, die das Glück zeigt (Dankbarkeit): Der Name „Goldrute“ entstand im Zauberglauben und bedeutet: „Eine Rute, die dir das Gold zeigt“. Mit Gold ist aber nicht das Metall gemeint, sondern „der richtige Weg“ oder halt Glück.
Meine persönliche Erfahrung: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass mit der Goldrute Dankbarkeits-Räucherungen sehr gut vollzogen werden können. Zum Beispiel, wenn eine Prüfung bestanden, eine Krankheit besiegt wurde oder einfach, worüber man dankbar sein möchte. Wenn man den richtigen Weg gefunden oder auch massives Glück erhalten hat, sollte Dankbarkeit in Form einer Räucherung gezeigt werden. Auch in Räucherzeremonien, die zur Weissagung und Geldzauber vollzogen werden, leistet die Goldrute gute Dienste.

Duft und Mischungen
Die Goldrute verströmt beim Räuchern einen Duft, der einen an Honig erinnert.
Mischungen: Für eine Räucherung mit der Goldrute könnt ihr folgende Zutaten zu einem Räucherwerk vermischen:
- Johanniskraut
- Ringelblumen
- Tabakblätter
- Bernstein
- Brombeerblätter
- Breitwegerich
- Beifußwurzeln
Die Räucherzutaten werden vor dem Räuchern getrocknet.
Magisches Sammeln
Die naturmagische Sammelzeit ist zum Schnitterfest. Ihre beste Sammelzeit ist zum Neumond. Dann, wenn sie in voller Blütenpracht steht.
Was wird sammeln?
- Teile: Es wird zum Räuchern das blühende Kraut gesammelt, also Blüten, Stängel und Blätter.
Welche Sorte? Ihr könnt die amerikanische und auch die Echte Goldrute verwenden. Wobei die Echte authentischer ist.
Bist du dir unsicher, wie du räuchern sollst? In diesem Artikel erzähle ich dir die Grundlagen.


