Rosskastanie räuchern: Magie für Schutz vor Energievampiren

 

Der Gichtbaum aus dem Osten: Herkunft und Name

Meistens kennen wir die Rosskastanien aus unserer Kindheit, als wir sie noch sammelten und kleine Figürchen mit ihr gebastelt haben. Dieser Laubbaum ist ursprünglich nicht bei uns heimisch, was man sich nicht vorstellen kann, da er zum Bild unserer Straßen gehört.

Im 16. Jahrhundert kam er aus Konstantinopel, das heutige Istanbul (Türkei), nach Wien und verbreitete sich quer in Mitteleuropa und fühlt sich recht wohl hier.

Sein botanischer Name ist Aesculus hippocastanum. Die Herkunft des Namens Aesculus ist unbekannt. Hippocastanum bedeutet Pferdekastanien. Der Name Rosskastanie kommt daher, weil die Menschen früherer Zeit, die Früchte als Hustenmittel den Rindern und Pferden ins Essen mischten.

Volkstümliche Namen: Wilde Kastanie, Gichtbaum, Pferdekastanie

Rosskastanien im Brauchtum: Glücksbringer und Heilzauber

  • Erfolg: Man soll immer Kastanien bei sich tragen, um in allen Angelegenheiten erfolgreich zu sein.
  • Glück: Ein anderer Glaube besagt, dass die mitgetragenen Rosskastanien das Glück herbeiziehen.
  • Schutz vor Krankheit: Rosskastanien in der Hosentasche getragen, sollen bei vielen Krankheiten helfen, zum Beispiel gegen Gicht und Zahnschmerzen, aber sie müssen immer in einer Dreierzahl vorhanden sein.

Aber Vorsicht: Wer von Kastanien träumt, dem widerfährt Unglück, und kleinen Kindern darf man keine Kastanienkränze umhängen. Sie würden „erdrückt“ werden.

 

Rosskastanie räuchern: Schutz vor Energievampiren

Die Rosskastanie kam erst Mitte des 16. Jahrhunderts zu uns und hat sich schnell als heilender, glücksbringender und beschützender Baum im altem Glauben verankert. Daher sollten wir diese drei Eigenschaften von der Rosskastanie in der modernen Räucherkunde nutzen.

Heilende Gedanken: Zum Beispiel, um unseren Gedanken heilende Schwingungen zu verleihen. Denn manchmal kommen wir nicht aus unserem Gedanken-Strudel heraus. Daher kann uns das Räuchern mit Teilen der Rosskastanie helfen, den Ausgang aus dieser Situation zu finden.

Kraft für die Seele: Räuchern mit der Rosskastanie gibt Elan und Kraft, wenn wir an einem müden Punkt in unserem Leben angekommen sind. Sie macht unseren Kopf frei und gibt unserer Seele Aufschwung. Gerade richtig für den beginnenden Herbst. Wir erlangen durch dieses Räucherwerk inneren Reichtum und können fröhlich und gelassen durch unser Leben schreiten.

Abwehr von Manipulation: Dieses Räucherwerk beschützt uns auch, unsere Fröhlichkeit und unsere Selbstliebe zu erhalten. Durch eventuelle Manipulation von außen sind wir so geschützt, was gerade Energievampire und narzisstische Menschen betrifft. Diese Art von Menschen werden versuchen, unsere positive Energie förmlich auszusaugen. Wenn uns das bewusst ist, können wir vor einer Zusammenkunft mit solchen Menschen uns mit der Rosskastanie abräuchern.

Magische Ernte und Anwendung

Für eine Kastanien-Räucherung könnt ihr das Holz, die Rinde, Früchte, Blätter und die Blüten verwenden.

Sammeln & Trocknen:

  • Früchte: Kastanien werden zu der Herbst-Tagundnachtgleiche gesammelt und luftig getrocknet. Sie müssen gut durchgetrocknet werden, weil sie zur Schimmelbildung neigen. Auch bei der Lagerung müssen sie luftig liegen.
  • Rinde: Die Rinde junger Äste schält man im Frühjahr. Die Rindenstreifen werden so im Ganzen getrocknet. Für die Rinde nehmt ihr einen kleinen toten Ast und schabt mit einem Messer die Rinde herunter.
  • Blüten: Die Blüten sollten sonnig getrocknet werden. Damit sie ihre schöne Farbe behalten, sollten sie bei der Trocknung mit einem weißen Leinentuch bedeckt werden. Sie sollten auf einem Stück Leinen getrocknet werden, weil sie sonst am Untergrund bei der Trocknung festkleben können. Darum müssen sie dabei auch öfters gewendet werden.
  • Holz: Das gut durchgetrocknete Holz könnt ihr hobeln, um kleine Stücke zu erhalten.

Mischungen: Die Rosskastanie vermischt sich wunderbar mit der Buche, Birke, Eiche und/oder Stechpalme zu einem Räucherwerk.