Waldmeister-Gelee: Der Geschmack des Wonnemonats & Bowle

 

Rezept: Waldmeistergelee für die Seele

Sein Duft ist einfach unverkennbar und erinnert uns alle bestimmt an unsere Kinderzeit, wenn der berühmte Wackelpudding auf den Tisch kam. Waldmeistergelee schmeckt zusammen mit Speisequark auf Brot oder einem knackigen Brötchen superlecker.

Tipp: Wir nehmen Waldmeistergelee auch gerne als Süße für verschiedene Tees. Das solltet ihr mal ausprobieren, zum Beispiel eine Tasse schwarzer Tee mit zwei Teelöffel Waldmeistergelee vermischen. Ein wunderbarer Geschmack!

Zutaten:

  • 15 g Waldmeisterkraut
  • 750 ml Wasser
  • 315 g Gelierzucker (2:1)
  • 1/2 Zitrone

Optional: Waldmeisterblätter als Dekor, grüne Lebensmittelfarbe

Zubereitung:

  1. Anwelken: Das Waldmeisterkraut muss für ca. drei Stunden getrocknet werden, weil sich dadurch erst sein Geruch entfalten kann.
  2. Ansetzen: Nach der Trocknung wird der Waldmeister in einen Topf gelegt und mit 750 ml Wasser übergossen. Die Zitrone kleinschneiden und hinzugeben. Das Ganze muss nun für zwölf Stunden durchziehen.
  3. Kochen: Nach der Ziehzeit den Waldmeister und die Zitrone restlos entfernen. Das „Waldmeisterwasser“ wird nun mit dem Gelierzucker aufgekocht, bis es geliert. Also, der normale Vorgang beim Geleekochen.
  4. Abfüllen: Nun füllt ihr euer Waldmeistergelee in sterilisierte Gläser und fügt noch jedem Glas ein Waldmeisterblatt als Dekor hinzu und verschließt alles gut.

Waldmeister-Bowle „Walpurgisnacht“

Diese Bowle ist zur Walpurgisnacht und zum 1. Mai sehr beliebt.

Zutaten: 

  • 2 Teile Weißwein
  • 1 Teil Sekt
  • 1 Strauß frischer Waldmeister

Zubereitung:

  1. Den Strauß frisch gepflückten Waldmeister über Nacht trocknen lassen. Am besten kopfüber gebündelt aufhängen.
  2. Nächsten Tag den Waldmeister kopfüber in den Wein für 30 Minuten ziehen lassen.
  3. Danach entfernen und mit dem Sekt aufgießen.
  4. Wem es zu bitter ist, der kann noch zwei Esslöffel Zucker in der Bowle auflösen.
  5. Nach Belieben kann mit Eiswürfeln gekühlt werden.

Tipp: Wer die alkoholfreie Variante mag, der nimmt, anstatt Wein und Sekt, Apfelsaft.