Die Hexenbutter – Ein Wesen vom anderen Stern | Alte Pflanzenmagie

Hexenbutter, die gelbe Lohblüte
Hexenbutter | ©katuschka

Hexenbutter, als ich diesen Namen gelesen hatte, musste ich Wissen um was es ging. Deshalb möchte ich heute über einen Pilz etwas schreiben, wo sich die Wissenschaft nicht einig ist, ob Tier oder Pflanze oder doch beides. Es ist die Hexenbutter (Fuligo septica) oder auch die Gelbe Lohblüte. Ich habe die Hexenbutter in unseren zahlreichen Expeditionen quer durch Wälder per Zufall auf einen Baumstumpf gefunden und war gleich fasziniert von ihr. Dieser Pilz ist in der Lage hochgiftiges Zink in sich zu speichern und es macht ihm nichts aus.

 

Hexenbutter - Fuligo septica
Hexenbutter/Fuligo septica | ©katuschka

 

Die Hexenbutter besitzt Intelligenz

In Japan forschte man mit der Hexenbutter, indem man sie in ein Labyrinth steckte und an den verschiedenen Ausgängen Haferflocken postierte. Der Pilz war so intelligent, dass er sich immer den kürzesten Weg suchte, um an die Haferflocken heranzukommen. Er machte sich sogar schlank, dass er bequem durch das Labyrinth hindurchkriechen konnte. Die Wissenschaft spricht von einer primitiven Intelligenz.

 

Ich habe auf Youtube ein Video gefunden, wo ihr in Zeitlupe sehen könnt, wie sie dieses Lebewesen bewegt. Das ist echt heftig. Jedenfalls, seitdem ich das weiss, habe ich Haferflocken dabei, wenn ich in Wäldern unterwegs bin. Wenn ich dieses auffällige Wesen sehe, lasse ich immer Haferflocken bei ihm. Eine kleine Dankesgabe für die Materialien die mir Mutter Natur gibt.

Die Hexenbutter im Volksglauben

Für mich also kein Wunder, dass sie aus dem Mittelalter, den Namen Hexenbutter bekam, weil die Menschen sowieso dran glaubten, das der Wald das Reich der Hexen, Feen und Zauberer ist und wenn sie dann noch auf dieses Gebilde gestossen waren, mussten sie bestimmt vor Angst erstarrt gewesen sein, weil die Hexenbutter heute hier und morgen vielleicht schon woanders ist.

Man gab ihr den Namen Hexenbutter, weil man glaubte das die Hexen nachts die Kühe im Stall melkten und die Butter davon in den Wald nahmen und sie an ihren Versammlungsplätzen verteilten.

Ein anderer Volksglaube besagt, der Drache stiehlt wohl für seinen Herrn die Butter anderer Kühe. Wenn er damit über Dünger oder Lohe (Hexenbutter) fliegt, so lässt er die Butter fallen, denn Dünger und Lohe kann er nicht ausstehen.

Diesen Schleimpilz, sammelten die damaligen Leute und schmierten damit die Wagenräder ein. So lange, dass nur noch etwas davon in der Radnabe befindet. So lange leidet die Hexe große Schmerzen.

 


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