Traditionelles Kräuterbündel binden | Free Ebook

Ebook Kräuterbündel binden
Ebook Kräuterbündel binden | ©CG

In meinem neuen Ebook geht es um das traditionelle Kräuterbündel binden. Dieses Bündel voller Kräuter hat je nach Region unterschiedliche Namen, wie zum Beispiel Würzwisch, Kräuterbuschen, Weihbüschel, Kräuterbüschel und auch Würzbüschel. Ich möchte euch darin näherbingen, woher dieser Brauch eigentlich kommt und warum man es machte. Denn vieles ist in der vergangenen Zeit darüber verloren gegangen, was natürlich sehr schade ist. In Süddeutschland und in katholischen Regionen wird es heutzutage noch getätigt, hier bei uns in Norddeutschland ist es leider am aussterben. Wie viele andere Sachen gehen diese uralten Bräuche von unseren Altvorderen immer mehr verloren und manchmal weiss niemand mehr zu richtig warum dieser Brauch überhaupt gemacht wurde. Meistens bis zu Unendlichkeit verzehrt, weiss der Mensch heutzutage gar nicht mehr warum die Menschen damals sowas machten.

Das Kräuterbündel binden hat eine uralte vorchristliche Geschichte und die Kirche hat sich mal wieder an diesem Brauch bedient. Im Übergang von Früh- zu Spätmittelalter verboten sie den Altgermanen diesen Brauch, um ihn kurze Zeit später als ihren zu präsentieren. Die altgermanische Göttin Freya wurde durch Maria ersetzt und die Königskerze (mittig im Kräuterbündel) ersetzte den Alant, der sonst einmal in der Mitte des Kräuterbündels sass. Da er aber im Volksmund Odins- oder Wodankopf heisst, musste auch daran glauben. Genauso die Anzahl der Kräuter , die für dieses Bündel gesammelt werden musste. Nach altgermanischen Glauben mussten es 9, oder eine Mehrzahl von 9 sein. Die Kirche hat daraus die 7 gemacht.

Ein Kräuterbündel aus Norddeutschland, besser gesagt aus Schleswig-Holstein, bestand mal aus Alant, Labkraut, Wasserdost, Bittersüsser Nachtschatten, Baldrian, Eberraute, Wermut, Rainfarn und Beifuss.

Wie man sieht alles sehr heil – und zauberkräftige Wildpflanzen. Was natürlich Sinn macht, wenn man den ursprünglichen Sinn dieser Kräuterbündel versteht, denn sie schützten im damaligen Volksglauben Mensch und Tier, Haus und Hof, vor Krankheit, Unwetter und auch Verhexung. Wenn Mensch oder Tier krank wurde, wurde ein Kräutertee aus so manchen Pflanzen des Kräuterbündels zubereitet, bei herannahenden Gewitter wurden Kräuter davon aufs Herdfeuer geworfen, um vor Blitzeinschlag geschützt zu sein oder man gab dem Vieh davon zu essen, wenn es verhext wurde. Man räucherte mit diesem Kräuterbündel auch zu der Wintersonnenwende und auch in den Rauchnächten.

Wer von euch nun neugierig auf weiteren Volksglauben und Geschichte dieses altes Brauchs, des Kräuterbündel binden, geworden ist, der kann sich mein neues Ebook gratis herunterladen. Dafür einfach auf den folgenden Link klicken:


Kostenloses Ebook über die Tradition des Kräuterbündel binden

Ich wünsche viel Freude und Inspiration in dieser Zeit des Kräuterbündel binden. Es ist eine schöne Jahreszeit, die uns auch anzeigt, das die Natur sich auf den Herbst vorbereitet,
eure Katja

Wenn dir mein Ebook gefallen hat und du mein Projekt Celticgarden unterstützen möchtest, würde ich mich um einen “Energieausgleich” sehr freuen. Ich bedanke mich im voraus!

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