Gärtnern nach dem Mond | Kurzanleitung | Altes Wissen

Gärtnern mit dem Mond
Gärtnern mit dem Mond | © pundapanda/123RF.com

Gärtnern nach dem Mond ist uraltes Wissen, um die bestmögliche Anpflanzung und Ernte zu erhalten. Es steht im Zeichen des Einklangs mit der Natur. Wer naturnah seinen Garten kultiviert, sollte auch an die Mondphasen denken, weil der Mond vieles regelt. Denken wir nur mal an die Gezeiten des Meeres. Viele Gartenfreunde vertrauen auf die Energie des Mondes und seiner Phasen. Sie richten Aussäen, Anpflanzung, Gartenarbeiten und auch die Ernte danach. Manche alte Gartenbücher würdigen dieses Alte Wissen als Aberglauben ab und sind der Meinung, dass es nur erfunden wurde, um nicht so gewissenhafte Gärtner und Bauern, an den Aussaattermin zu erinnern. Denn es können schon wenige Tage zu spät sein, um einen Misserfolg herbeizuführen. Früher mal lebenswichtig.

Gärtnern mit dem Mond

Eine ganz einfache Mondregel besagt: Alles was du oberhalb ernten möchtest, solltest du bei zunehmenden Mond aussäen oder pflanzen. Alles was man unterhalb der Erde ernten möchte, muss bei abnehmenden Mond gesät oder gepflanzt werden. Bei Vollmond bodennahe Pflanzen wie Kohlrabi, Zwiebeln oder Kürbis. Bei Neumond sollte der Garten ruhen, um Kraft zu gewinnen. Oberhalb erntet man zum Beispiel Tomaten, Obst und auch Kräuter. Unterhalb erntet man Karotten, Beinwellwurzeln, Engelwurzwurzeln, Pastinaken und Kartoffeln. Diese Mondregel ist ganz einfach zu merken.

Sternbilder und Elemente

Wenn ihr euch diese Mondregel gemerkt habt, könnt ihr tiefer in das Mondgärtnern gehen, nämlich zu den Sternenbildern und ihre Vier Elemente, die eine wichtige Rolle spielen. Dabei werden den Sternenbilder je ein Element zugeordnet:

Krebs, Skorpion und Fische = Element Wasser

Zwilling, Waage und Wassermann = Element Luft

Jungfrau, Stier und Steinbock = Element Erde

Löwe, Widder und Schütze = Element Feuer

Um zu sehen wann welches Sternbild oder Mondphase an der Reihe ist, sollte man sich einen Kalender zu legen, der auch die Mondphasen und Sternbilder zeigt. Zum Anfang hilft sowas sehr, um sich diese ganze Information zu merken. Ich selber mach es auch so; man vergisst immer so schnell. Jedenfalls, „reist“ ein Sternbild gerade mit einer Mondphase durch unseren Himmel, müssen wir uns auf sein Element konzentrieren, weil diesen Elementen gewisse Tage zugeordnet werden.

Bei den Blatttagen (Element Wasser) geht es zum Beispiel um Salate, Mangold oder Spinat. 

Bei den Wurzeltagen (Element Erde) geht es um Radiesschen, Schwarzwurzeln oder Rote Beete.

Bei den Blütentagen (Element Luft) geht es um alles was blühen soll. Gerade für die Samengewinnung sehr wichtig.

Bei den Fruchttagen (Element Feuer) geht es um Gemüse- und Obstpflanzen.

 

 

Die Mondphasen

Die Mondphasen müssen immer beachtet werden, wie schon zuvor die Sternenbilder mit ihren Elementen und die dazugehörenden Tage. Bei Neumond sollte der Garten ruhen. Eventuell kranke Pflanzen schneiden und pflegen, damit sie wieder zu Kräften kommen, wenn eine andere Mondphase eintritt. Der Neumond symbolisiert eine Ruhephase; auch für uns. Nach einem alten Volksglauben sollte Klee ab abnehmenden Mond gesät werden, damit er gute Wurzeln schlägt und Hanf bei Vollmond. Bohnen und Erbsen sollen bei abnehmenden Mond gesät werden, weil auch wenn das Gemüse oberhalb wächst, könnte es nur blühen, wenn es bei zunehmenden Mond gesät wird. Veredelung und Pflanzung der Obst- und Beerensträucher sollte bei zunehmenden Mond geschehen. Bäume die man im Neumond pflanzt tragen kaum Früchte und blühen nur.

Gärtnern mt dem Mond ist sehr komplex wie ihr gelesen habt, aber wenn man in Übung bleibt, ist es gut zu lernen. Ich wünsche euch eine schöne und ertragsreiche Gartenzeit,

eure Katuschka


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