Mit Mariengras räuchern | Um abhängige Verknüpfungen zu lösen

Mariengras räuchern
Mariengras räuchern | ©CG

Mit dem Mariengras zu räuchern war meist um der Urmutter zu ehren. Daher ist seine Sammelzeit von Mitte April bis Anfang Mai, denn im Mai wird ihr geehrt. Der Mai steht für die Erneuerung, der Fruchtbarkeit und der Liebe. Aus diesem Grund sollte das Mariengras im Mai verräuchert werden. Diese Räucherpflanze erdet, klärt und löst abhängige Verknüpfungen, die man als störend empfindet.

Wenn dieses Gras trocknet, verströmt es einen lieblichen Duft, der stark an Waldmeister erinnert. Darum wurde es auch in einigen Teilen Norddeutschlands und im ehemaligen Ostpreussen in Kirchen und Wohnstuben verstreut, um einen schönen Duft in den Raum zu bekommen. Der Pflanzengeist nimmt uns mit seinem lieblichen Räucherduft in eine harmonische Welt mit uns selbst, um tief in unser Inneres zu fühlen. Das wird uns stärken, um die Abhängigkeit zu erkennen und zu lösen. Es werden neue klärende Gedanken kommen, die uns dabei helfen. Bei so einem Räucherwerk sollte absolute Stille und Ruhe sein und auch in Dunkelheit vollzogen werden, damit man nicht abgelenkt wird.

Womit mischt sich das Mariengras gut

Wer das Mariengras nicht pur räuchern möchte, der kann verschiedene Räucherpflanzen oder Harze (heimische) hinzufügen. Bitte beachtet, das getrocknetes Gras sehr schnell verbrennt und ein wenig „unberechenbar“ ist. Das ist wie mit getrockneten Kiefernnadeln zu räuchern; sie brennen recht schnell. Getrocknetes Mariengras mischt sich wunderbar mit kleingeraspeltem Birkenholz und Lärchenharz (kleinster Anteil). Selbstgesammeltes Harz ist meistens durchsetzt von toten Insekten. Daher sollte es vorher gereinigt werden.

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