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Eine Reise in die Vergangenheit

Das bin ich beim Fotografieren von Bäumen.

Über mich

Wildpflanzen, Brauchtum, Friedhöfe und Ahnenforschung, dass ist das was mich sehr in seinen Bann gezogen hat und worüber ich hier auf Celticgarden schreibe. Diese Neigung und Interesse habe ich aus meinem Elternhaus mitbekommen und später „ausgebaut“ und nun lebe ich danach. Ich mag es, über das Leben unserer Vorfahren, in alten Büchern zulesen. Das 17. bis 19. Jahrhundert finde ich persönlich am interessantesten. Daher sind meine Beiträge nach den alten Historikern, die in diesen Jahrhunderten herum geschrieben haben und ihr Wissen mit uns teilen. Sie sind noch so unbefangen mit diesem Thema umgegangen, weil es noch so allgegenwärtig für sie war.

Ich heisse Katja (Jg. 70) gebürtige Holsteinerin aus dem Kreis Segeberg. Vor über 10 Jahren bin ich ins schöne Mecklenburg mit meiner Familie gezogen, wo ich meine Heimat gefunden habe. Zumal ich durch meine Ahnenforschung erfahren konnte, dass einige Vorfahren mütterlichseits, wie auch väterlichseits ursprünglich aus Mecklenburg kamen, sogar aus der Gegend, wo ich jetzt wohne. Hier pflege und gestalte ich meinen Naturgarten nach altem Wissen. Seltene Wildpflanzen versuche ich zu kultivieren und durch Samenanzucht zu vermehren, wie es mir bei der Pillen-Brennessel super gelungen ist.

Dann möchte ich noch gerne in eigener Sache was schreiben, weil ich oft damit konfrontiert werde. Ich gehöre NICHT in die esoterische Ecke. Ich schreibe hier über alte Bräuche unserer Vorfahren. Ich bilde mir kein Urteil darüber, wie abergläubisch die Menschen früher waren, sondern recherchiere ihre Geschichten und schreibe zu interessanten Themen einen Artikel. Nicht mehr und nicht weniger. Das nächste wäre, dass ich betonen möchte, dass ich KEINE Hexe bin. Dieses Wort finde ich so kindisch und wirklich unüberlegt, wenn man sich so nennt. Die Frauen, die den Titel stigmatisiert bekommen haben, haben qualvolles Leid ertragen und sind grausam gestorben. Im Volksglauben ist oft über Hexen zu lesen, denn es waren Phantasiefiguren des Aberglaubens, der dann irgendwann durch Wahn auf unschuldige Frauen übertragen wurde, um sie aus dem Weg zu räumen. Warum auch immer!

Meine Beiträge über Wildpflanzen und ihre Bedeutung, in Zeiten unserer Urgrosseltern, sind aus dem Internet heraus schon erschienen, wie zum Beispiel im Schwabachbogen, WohnWerken und nun auch seit 2022 in der Mitgliederzeitschrift der Brandenburgischen Genealogischen Gesellschaft, kurz BGG, in der ich auch Mitglied bin. Desweiteren ist 2022 mein erstes Buch Heilsames Räuchern – Balsam für die Seele im Buchhandel erschienen.

 

Mein Buch über Räucherpflanzen. Es ist 2021 im Buchhandel erschienen.
Mein ganzer Stolz. Mein erstes Buch im Handel

 

Das andere Thema ist die Ahnenforschung; auch Familienforschung. Dieses Thema hat mich schon immer sehr interessiert, weil es, wie in jeder Familie, viel Erzähltes und auch Geheimnisse gibt, denen man ein Gesicht geben möchte. Oftmals ist das Erstaunen gross, weil es doch ganz anders war, als wie es in der Familie erzählt wurde. Über was ich in dieser Kategorie schreibe und welche Themen ich aufgreife, schreibe ich ganz unten auf der Seite. Jedenfalls steht fest, dass meine „Ahnenzeit“ der Herbst und der Winter ist. Die Zeit wo Mutter Natur in ihre Ruhephase geht und viele Naturgeister im Glauben unserer Urgrosseltern erscheinen, besinne ich mich zurück zu meinen Wurzeln; zu meinen Ahnen, die mir noch viel erzählen werden. Dann fülle ich diese Kategorien mit vielen interessanten Beiträgen, die vielleicht den einen oder anderen Leser interessieren und eventuell weiterbringt.

 

Diese Grabplatte habe ich für meine Vorfahren, die Familie Demmin, mir in den Garten gestellt.
Mein Gedenkstein für meine Vorfahren in meinem Naturgarten

 

Wie alles begann​

Mein Blog Celticgarden ist aus einem Zufall heraus entstanden. Eigentlich wollte ich nur für mich ein kleines Heilkräuter-Lexikon schreiben, damit ich es immer griffbereit habe. Damals noch direkt auf WordPress und nicht auf eigener Domain wie heutzutage. Der Zulauf wurde von Tag zu Tag grösser, und mein Blog wuchs um viele neue Beiträge. Es war enorm, wie die Menschen vor 10 Jahren, sich nach dem alten Wissen unserer Urgrosseltern sehnten. Es hat sehr viel Spass gemacht. Man hatte soviel Neues von anderen Menschen erfahren und man war ein Kollektiv, was sich leider irgendwie im Sande verlaufen hat. Was natürlich sehr schade ist.

Der Blogname Celticgarden hat keine grosse Bedeutung. Er ist ein Phantasiename, der mir beim Gärtnern eingefallen war, weil ich zu dem Zeitpunkt schon am planen war, meinen Blog auf eine eigene Domain zu installieren. Ich war am nachdenken, was man für eine Domain nehmen könnte und da kam mir die Idee mit Celticgarden. Ich selber besitze nur sehr wenige „keltische Gene“. Meine Gene befinden sich in den germanischen und slawischen, sowie baltischen Völker. Meine Urgrossmutter war eine Pruzzin. Von ihr werde ich den grössten Anteil baltischer DNA haben.

 

Es begann alles, als wir dieses Grundstück gesehen haben
Celticgarden als wir es frisch übernommen hatten.

 

Meine Mission

Nein, missionieren möchte ich niemanden. Ich möchte meine interessierten Leser, die heimischen Wildpflanzen, die bei ihnen in den Gärten wachsen, näher bringen. Leider sind diese Pflanzen immer noch als Unkraut in unseren Köpfen, was sie aber nicht sind. Denn sie ernähren und heilen uns, wie auf psychischer und somatischer Ebene. Mit ihnen können wunderschöne und verwunschene Gärten gestaltet werden, und zudem sind sie völlig problemlos. Es gibt so gut wie keine Krankheiten oder Kümmerwuchs bei ihnen, sie strahlen jedes Jahr in ihrer Schönheit, ohne viel Zutun meinerseits. Manche sind wuchsfreudiger, wie Brennessel oder Zaunwinde, sie muss man ein wenig in ihre Schranken weisen, aber sonst sind es Ammenmärchen, die uns über das Unkraut im Garten jahrzehntelang erzählt wurde. Denn, alles Unkraut kann man in einer „Hybrid-Form“ in den Geschäften kaufen. Man reisst also Unkraut heraus und kauft davon im Endeffekt eine Hybride und setzt sie in den Garten! Ich selber gärtner nicht nach Plan und einem Buch. Bei mir gibt es keinen geeigneten Standort oder Distanz zu anderen Pflanzen. Bei mir in meinem Wildgarten müssen alle miteinander klarkommen. Nur die Harten kommen in den Garten ;o)

Wenn ich eine Pflanze in meinen Naturgarten ansiedel, möchte ich auch ihren Hintergrund, also ihre Geschichte wissen. Für sind es keine leblosen Hüllen, die für manche Menschen „nur“ blühen können. Ich meine damit nicht das wissenschaftliche, sondern wie man sie damals vor langer Zeit angesehen hat. Und ich kann aus meiner Arbeit sagen, dass jede Wildpflanze auch ihre Geschichte hat und wenn man sie erstmal weiss, sieht man diese Pflanzenseele mit ganz anderen Augen und Verstand. Daher schreibe ich auch viel über den Volksglauben, denn ich möchte meinen Lesern damit vermitteln, dass diese wunderbaren Geschöpfe mal sehr wichtig waren, mit einer grossen Geschichte.

Das zweite Anliegen sind natürlich die Insekten und andere Tiere im Garten. In Zeiten des Insektensterbens sollten wir darüber nachdenken, wie wir unsere Gärten gestalten. Natürlich sagt keiner was, wenn es im Garten auch Rosen oder gefüllte Blüten gibt, an denen kein Insekt geht, aber der überwiegende Teil sollte schon insektengerecht sein. Ich selber pflege auch Pflanzen in meinem Garten, die für die Insekten wertlos sind, aber sie für mich jedesmal eine Augenweide sind, wenn sie blühen. Sie machen aber nur einen sehr kleinen Teil im Garten aus. Ich bin der Meinung, dass sich jeder im Garten wohlfühlen sollte, also Insekt, Mensch und die Natur und jeder sollte es nach seinen Bedürfnissen bekommen. So entsteht ein schönes Gleichgewicht und alle sind rundrum zufrieden.

 

Ein Königskerzen-Mönch in einer Schwarzen Königskerze
Ein Königskerzen-Mönch an einer Schwarzen Königskerze. Eine wunderschöne Raupe, aber auch sehr verfressen.

 

Meine magischen Pflanzenseelen, wie ich meine Wildpflanzen nenne, stelle ich als Fotos mit kleinen Geschichten, auf Instagram ein. Damit man sieht, wie schön „Unkraut“ wachsen kann und wie sie treuer Wegbegleiter unserer Vorfahren waren, und wir entfernen sie heutzutage einfach so aus der Natur. Wundern uns aber gleichzeitig, dass es nicht mehr ganz soviele von diesen kleinen Krabbeltieren gibt. Wir  brauchen keine „Angst“ vor ihnen haben, sie sind auch nicht invasiv, wenn man sie einfach wachsen lässt und die Pflanzen, die meinen über die anderen stehen zu müssen, muss man ein wenig zurückdrängen. Hat man das in einem Naturgarten geschafft, wächst alles prima und wunderschön und man hat keine so grosse Arbeit mehr. Man schafft sich dadurch ein Paradies in dem auch viele Vögel gerne zu Besuch kommen. Hier bei uns, sind es sogar Eulen.

 

Das Acker-Vergißmeinnicht ist eine meiner Pflanzenseelen
Acker-Vergissmeinnicht in meinem Naturgarten

 

Neue Kategorie Genealogie (Ahnenforschung)

In diesem Jahr nehme ich eine neue Kategorie mit auf, in der ihr Beiträge über die Ahnenforschung findet. Darin geht es um meine eigene Familienforschung und auch ein wenig was Familiennamen für eine Bedeutung haben und woher sie kommen. In der nächsten Zeit kommt noch hinzu, dass ich meine Stammbäume hier mit eingliedere, die zur Zeit noch bei Ancestry sind.

Für das Grabstein-Projekt dokumentiere ich ab und an hier in Mecklenburg Friedhöfe, die sehr wertvoll für die Ahnenforschung sind. So manche alten Gräber sind sehr interessant und man möchte mehr über diese Person wissen. Meistens werde ich in alten Kirchenbüchern fündig, darüber schreibe ich dann hier.

Ich hatte schon die eine oder andere Anfrage, ob ich nicht mal einen Artikel über die Vorgehensweise der Ahnenforschung schreiben kann. Das Problem was dabei aufkommt, ist nicht die Forschung, sondern das Lesen der alten handschriftlichen Kirchenbücher. Viele sind damit überfordert und kommen deswegen nicht weiter.

Die Ahnenforschung ist sehr interessant, zumal man viel über sich selber erfahren kann.

 

Meine kleine Pflanzenmanufaktur

In meiner kleinen Pflanzenmanufaktur züchte ich Wildpflanzen aus Samen oder Stecklingen und versuche seltene oder vorm Aussterben bedrohte Wildpflanzen zu vermehren. Pflanzen die danach übrig bleiben, bringe ich in den Verkauf für kleines Geld. Der Pflanzenverkauf geht meistens ab Mai los, wenn die jeweiligen Wildpflanzen kräftig genug sind, um den Transport auch zu überstehen. In diesem Jahr kommen auch Sträucher und Bäume hinzu, die man auch super in einem grossen Übertopf kultivieren kann. Man benötigt dafür nicht unbedingt einen grossen Garten.

Meine Wildpflanzen haben alle einen Pflanzenpass, der mittlerweile hier bei uns von der Behörde vorgeschrieben wird. Der Pflanzenverkauf geht NUR über den Versandweg.
Wenn ihr Interesse an den Wildpflanzen habt, könnt ihr euch unter meiner eMailadresse katja@celticgarden.de melden und ich trage euch dann in meinen Pflanzenverteiler (Mailingliste) ein. Dann bekommt ihr immer automatisch ein Update welche Pflanzen noch da sind und welche neu hinzukommen sind. Ich handel danach, was weg ist, ist weg für dieses Jahr.

In diesem Jahr sind auch wieder Tabakpflanzen im Verkauf, die wunderbare Gartenpflanzen sind und viele Insekten anziehen. Auch den originalen Räuchersalbei habe ich wieder. Das beliebte Heiligenkraut sucht dann auch wieder ein neues Zuhause und viele andere wilde Schönheiten.

Ich würde mich freuen von euch zu hören per eMail,
eure Katja

 

Mein Gewächshaus
Mein Gewächshaus | ©CG